Pharma-Tester Eurofins wird Opfer von Malware

3. Juni 2019, 14:08
  • security
image

Das luxemburgische Unternehmen Eurofins Scientific, das Bioanalysen in den Bereichen Lebens- und Futtermittel, Pharmazeutika und Umwelt anbietet, ist nach eigenen Angaben Opfer einer neuen Art von Malware geworden.

Das luxemburgische Unternehmen Eurofins Scientific, das Bioanalysen in den Bereichen Lebens- und Futtermittel, Pharmazeutika und Umwelt anbietet, ist nach eigenen Angaben Opfer einer neuen Art von Malware geworden. Das Unternehmen beschäftigt 45'000 Mitarbeitende und betreibt 800 Labors in 47 Ländern.
Am 2. Juni entdeckten IT-Teams die Ransomware, die zu Störungen bei einigen der IT-Systeme führte. Details zur Art der Malware gab Eurofins nicht bekannt.
"Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine unbefugte Weitergabe oder einen Missbrauch von Daten", schreibt Eurofins. "Nach Feststellung des Problems wurden viele Systeme und Server von unseren IT-Teams vom Netz genommen, um die Aktivität der Malware einzudämmen."
Nun würden zusätzliche Schutzmassnahmen gegen die Malware installiert, und die Systeme nach entsprechenden Sicherheitsüberprüfungen aus den Backups wiederhergestellt. Dies dauere noch einige Zeit, weshalb Kunden und Partner der Labors mit Verzögerungen zu rechnen hätten. (paz)

Loading

Mehr zum Thema

image

San Francisco: Vorerst doch keine Roboter zum Töten

In einer zweiten Abstimmung hat sich das kommunale Gremium doch noch gegen die Richtlinie entschieden.

publiziert am 7.12.2022
image

Deutschland testet Warnsystem Cell Broadcast

Die Schweiz spricht seit einem Jahr davon – passiert ist allerdings noch nichts. Andere EU-Staaten haben das System schon produktiv im Einsatz.

publiziert am 7.12.2022
image

Studie: Cyber-Erpressung dominiert die Bedrohungslandschaft

Laut dem "Security Navigator 2023" sind KMU und die Fertigungsindustrie am häufigsten betroffen.

publiziert am 6.12.2022
image

Spital muss nach Cyber­angriff Patienten verlegen

Ein Cyberangriff stellt den Betrieb in einem französischen Kranken­haus auf den Kopf. Operationen mussten abgesagt werden und es wurde zusätzliches Personal benötigt.

publiziert am 6.12.2022