Pharmafirma und Chiphersteller - ein ungleiches Paar?

16. Juli 2015, 13:12
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Warum sollten sich ein Pharmaunternehmen und ein Chiphersteller zusammentun? "Um über eine Pille hinaus zu gehen", teilte der Pharmakonzern Novartis bereits Anfang diesen Jahres mit.

Warum sollten sich ein Pharmaunternehmen und ein Chiphersteller zusammentun? "Um über eine Pille hinaus zu gehen", teilte der Pharmakonzern Novartis bereits Anfang diesen Jahres mit. Dabei verkündete das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit Qualcomm, genauer gesagt mit Qualcomm Ventures, dem Investment-Arm des amerikanischen Chipherstellers.
Viele Details gaben die Unternehmen damals nicht bekannt. In der Medienmitteilung hiess es, neue mobile und digitale Technologien hätten das Potenzial die Medizin und die Pharmaindustrie zu verändern. Dazu gehören etwa Apps, Wearables oder neue Analyse-Tools für die Datenverarbeitung.
Wie die 'Handelszeitung' heute berichtet, heisst das Joint Venture des ungleichen Paars dRx Capital. Die Investmentgesellschaft will sich bereits in einem frühen Stadium bei Start-ups im Bereich Digital Health engagieren. 100 Millioen Dollar hat das in Basel ansässige Joint Venture dazu zur Verfügung, wie die Zeitung weiter schreibt. Investitionen hat dRx Capital noch keine getätigt, sei aber aktuell daran "aktiv nach Deals zu fahnden". (kjo)

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