Piraterie: Russischer Lehrer "begnadigt"

15. Februar 2007, 16:29
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Gemäss russischen Zeitungsberichten ist das Verfahren gegen den russischen Lehrer, der angeblich unwissentlich ein Dutzend PCs mit nicht lizenzierter Microsoft-Software erworben hatte, eingestellt worden.

Gemäss russischen Zeitungsberichten ist das Verfahren gegen den russischen Lehrer, der angeblich unwissentlich ein Dutzend PCs mit nicht lizenzierter Microsoft-Software erworben hatte, eingestellt worden. Richterin Elvira Mosheva sagte gegenüber 'CNews', dass der finanzielle Schaden für Microsoft "zu unbedeutend" sei. Gegenüber der Nachrichtenagentur 'AP' sagte Ponosov, der angeklagte Lehrer: "Wir gehen jetzt Champagner trinken."
Der Fall hatte vor zehn Tagen internationales Echo ausgelöst, als sich der ehemalige Präsident der Sowjetunion sowie Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow öffentlich für den Lehrer eingesetzt hatte. Aus russischer Seite wurde schon damals gefordert, nicht gegen kleine Fische sondern gegen die organisierten Raubkopierer vorzugehen. (mim)

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