Post lagert App-Entwicklung und -Support nach Italien aus

8. Dezember 2021, 16:00
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Den Zuschlag erhielt Fincons, ein internationales Beratungsunternehmen. Die Post geht mit der Firma einen Vertrag über 4 Jahre ein.

Die Schweizerische Post überlässt die Entwicklungs- und Supportleistungen bei IT-Applikationen der internationalen Beratungsfirma Fincons, die in der Schweiz unter anderem Niederlassungen in Bern, Lugano und Zürich unterhält.
Fincons übernimmt während mindestens 4 Jahren nebst dem Support auch die Unterstützung für die Anwendungsentwicklung sowie die Wartung, Entwicklung und Weiterentwicklung bestehender Anwendungen im Logistikbereich, wie das Unternehmen mitteilt. Fincons werde dafür ein mehrsprachiges Team bereitstellen und an der Entwicklung und Verbesserung von IT-Anwendungen im Logistikbereich mitarbeiten, so der Anbieter. Das Team sei auf RxJava und Java spezialisiert und arbeite von Italien aus.
"Im Vertrag mit der Post ist die Zusammenarbeit auf 4 Jahre hinaus vereinbart worden", so eine Fincons-Sprecherin auf Anfrage von inside-it.ch. Je nach Projektverlauf gebe es ausserdem die Option auf Verlängerung.

Weitere Zuschläge gehen nach Polen und Griechenland

Fincons streicht in der am Mittwoch publizierten Mitteilung hervor, man erfülle insbesondere die hohen Anforderungen an strenge Datenschutzstandards sowie ans Umweltengagement durch Energieeffizienz sowie Recyclingmassnahmen. Ausserdem verfüge man über Erfahrung in der Zusammenarbeit mit anderen internationalen öffentlichen Institutionen, darunter einem weiteren europäischen Postdienstleister.
Die Zusammenarbeit geht auf einen Zuschlag vom Oktober 2020 zurück, der nach einer öffentlichen WTO-Ausschreibung erfolgt ist. Auf Simap ist lediglich der vereinbarte, durchschnittliche Stundensatz von rund 56 Franken ersichtlich, nicht aber das Gesamtvolumen des Auftrags. In der Ausschreibung war ursprünglich ein Team  mit "10 Vollzeitstellen" gesucht worden.
Über die Gesamtkosten des Deals wollten weder die Post noch Fincons Auskunft geben. Auch warum die Kommunikation seitens Fincons erst jetzt, ein Jahr nach dem Zuschlag erfolgt, war bis Redaktionsschluss nicht zu erfahren. Weitere im Zuschlag berücksichtigte Anbieter waren damals die Firmen Bright Coders' Factory aus Polen und European Dynamics Swiss aus Griechenland.

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