"Potenzielle Sicherheitsgefahr": HP ruft erneut Akkus zurück

21. April 2006, 08:41
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Hewlett-Packard ruft erneut fehlerhafte Akkus zurück.

Hewlett-Packard ruft erneut fehlerhafte Akkus zurück. Wie es in einer gestern veröffentlichten Mitteilung heisst, hat HP "unaufgefordert" (aber lustigerweise in Zusammenarbeit mit der Verbraucherschutzbehörde der USA) ein weltweites Rückruf- und Ersatzprogramm für Akkus bestimmter HP-Notebooks gestartet.
Verglichen mit der letzten Akku-Rückrufaktion Mitte Oktober 2005 sind aber dieses Mal nur wenige Modelle betroffen. Es sind dies die HP-Notebooks Pavilion dv1xxx und ze2xxx, Compaq Presario V2xxx und M2xxx, sowie HP Compaq nx48xx. Weltweit sind 15'700 fehlerhafte Akkus im Umlauf. Im Oktober waren es 130'000. In der Schweiz sollen nur wenige Notebooks betroffen sein, heisst es bei HP in Dübendorf.
Erneut betont HP, dass es "in letzter Zeit Akku-Rückrufe anderer Computerhersteller gegeben hat", dies aber nicht mit dem aktuellen Akku-Rückruf in Zusammenhang steht. Der Defekt bei den fehlerhaften Akkus könne eine "potenzielle Sicherheitsgefahr für Kunden" darstellen, schreibt HP. Die Akkus wurden zwischen dem 1. und 10. Januar 2005 hergestellt. Fragt sich nur, warum HP und der Akku-Hersteller die "potenzielle Sicherheitsgefahr" erst mehr als ein Jahr später festgestellt haben. Bei HP Schweiz heisst es, erst jetzt seien "sehr vereinzelt Fälle aufgetreten, bei denen sich der Akku überhitzt hat."
Weitere Informationen zum Austausch gibt es hier. (mim)

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