Pragmatica steht zum Verkauf

31. März 2006, 13:13
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    Wieder in den schwarzen Zahlen aber nur noch Kleinfirma

    Wieder in den schwarzen Zahlen aber nur noch Kleinfirma
    Die Spreitenbacher Pragmatica Holding hat die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft. Bei einem Umsatz von 5.01 Millionen Franken schaute ein Gewinn von 104'000 Franken heraus. Letztes Jahr gliederte Pragmatica mit den Online Shops den letzten Bereich aus, der nicht ins Consulting-Geschäft gehört. 2003 machte Pragmatica noch einen Umsatz von 20 Millionen Franken, 2004 waren es noch 13 Millionen. 2004 resultierte noch ein Verlust von über einer Million Franken.
    Die Pragmatica Holding entstand durch ein Reverse Take-Over des gescheiterten New-Economy-Projektes Complet-e und ist immer noch an der Börse kotiert. Bei der Übernahme von Complet-e wollte man noch einen schweizweiten Systemintegrator ("IBM für KMU") aufbauen - von diesem Projekt hat man sich vor knapp zwei Jahren verabschiedet.
    Allerdings ist die Börsenkotierung für ein kleines Beratungsunternehmen wie es Pragamatica unterdessen ist, vollkommen sinnlos, teuer und wegen der nötigen Transparenz auch unerwünscht. Deshalb sind die Pragmatica-Leute um Clino Vallone und Gerfried Mülleitner auf der Suche nach "strategischen Investoren". Diese sollen entweder nach dem bekannten Muster die Börsenkotierung übernehmen, worauf man dann das Beratungsgeschäft wieder herauslösen könnte.
    Es gibt aber auch die Möglichkeit, so Pragmatica-Chef Gerfried Mülleitner, dass ein Investor mit frischem Geld mit der Pragmatica neue Geschäftsfelder aufbaut. "Es gibt da interessante Geschichten, wo wir mitziehen würden," sagt Mülleitner. (Christoph Hugenschmidt)

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