Pratteler RedIT-Team geht zum Konkurrenten PC-Ware

30. November 2007, 10:12
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    RedIT legt Standorte zusammen

    RedIT legt Standorte zusammen
    Der schweizweit aktive ERP- und KMU-Spezialist RedIT legt eine ganze Reihe von Standorten zusammen und gibt die Niederlassung in Basel gleich ganz auf. Etwas kryptisch heisst es in einer Mitteilung von heute, das Technologie-Team in Pratteln "verlässt RedIT". Tatsächlich wechselt das ganze, 7-köpfige Pratteler RedIT-Team zum Konkurrenten PC-Ware, wie heute morgen bekannt wurde. Die "organisatorischen Details des Übergangs" würden zur Zeit zwischen dem Pratteler Team, PC-Ware und RedIT ausgearbeitet, um die Kundenbetreuung sicherzustellen, heisst es in einer Mitteilung von PC-Ware von heute.
    RedIT seinerseit will die Kunden im Raum Basel künftig vom Standort Aarau aus betreuen. Die Aargauer Geschäftsstelle wurde erst vor wenigen Wochen überhaupt eröffnet. Weiter wird die Geschäftsstelle in Ostermundigen (Bern) an den Standort Lyss verlegt und die Niederlassung in Baar zieht an den RedIT-Hauptsitz in Zug um.
    Die börsenkotierte RedIT ist durch eine ganze Reihe von Übernahmen, insbesondere den grossen Dynamics-Spezialisten MGA, zu sehr vielen verschiedenen Standorte gekommen. Die Standort-Bereinigung ist nicht mit Stellenabbau verbunden, sagt RedIT-Chef Andreas Kleeb.
    Go-to-market neu gebüschelt
    Gleichzeitig feilt der Zuger IT-Dienstleister, der weitere Übernahmen plant, da die jetzige Grösse die Börsenkotierung nicht rechtfertigt, an seinem Marktauftritt.
    So richtet man sich mit den Navision-basierten Branchenlösungen an ganz bestimmte, klar definierte KMU-Segmente. Diese Kunden, bei denen man mit Navision bereits mit Kernapplikationen mehr als nur einen Fuss in der Türe hat, will man auch mit Outsourcing-Angeboten (Managed Services) ansprechen. In diesem Geschäftsfeld haben die Zuger bisher kein Geld verdient.
    Im klassischen Technologie-VAR-Geschäft (Storage, Virtualisierung, ...) will sich RedIT hingegen künftig auf mittelgrosse und grosse Firmen konzentrieren. (Christoph Hugenschmidt)

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