Preferred-Partner-Rausschmiss: Harte Bandagen bei HP in Deutschland

5. Mai 2009, 11:41
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Wie 'Computer Reseller News' berichtet, hat HP in Deutschland vier Systemhäusern den bisherigen Status als "Preferred Partner" gestrichen, nachdem diese von Canon und Ricoh, also zwei HP-Konkurrenten im Druckerbusiness, übernommen wurden.

Wie 'Computer Reseller News' berichtet, hat HP in Deutschland vier Systemhäusern den bisherigen Status als "Preferred Partner" gestrichen, nachdem diese von Canon und Ricoh, also zwei HP-Konkurrenten im Druckerbusiness, übernommen wurden.
Obwohl sie nun der Konkurrenz gehören, traf der Schritt HPs die vier Unternehmen anscheinend überraschend, so 'CRN'. "Es wurden uns keinerlei Signale in diese Richtung gegeben", wird einer der Manager zitiert. "HP hat den Schritt uns gegenüber auch kaum begründet."
Für die betroffenen Unternehmen werden so die Geschäfte in Produktebereichen wie Server, Storage oder PCs schwieriger. Sie können sie zwar weiter auch von HP beziehen, die Privilegien als Preferred Partner, die das Geschäft teilweise erst lohnend machten, fallen aber weg.
HP seinerseits kann aber, wie uns scheint, recht einleuchtende Grüde für seine Entscheidung vorbringen. Für HP sei es "nicht hinnehmbar, dass Wettbewerber über ihre Tochtergesellschaften auf vertrauliche Informationen zugreifen können, die nur für unsere Partner bestimmt sind", erkärte Dorit Bode, Direktorin der Solution Partner Organisation bei HP gegenüber 'CRN'. Zu diesen vertraulichen Daten gehörten zum Beispiel Preisstrukturen, Rabatte oder Vorinfos zur Markteinführung neuer Produkte. (hjm)

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