"Preis-GAU" eines deutschen Online-Händlers

12. Dezember 2014, 11:58
    image

    Notebooksbilliger.de bietet wegen einem Fehler in der E-Commerce-Software versehentlich Computer und mehr für 5.99 Euro auf eBay an.

    Notebooksbilliger.de bietet wegen einem Fehler in der E-Commerce-Software versehentlich Computer und mehr für 5.99 Euro auf eBay an.
    Das ist der Albtraum jedes System-Verantwortlichen: Der deutsche Online-Händler Notebooksbilliger.de bot in der Nacht vom Montag auf Dienstag auf eBay Notebooks, Kühlschränke, TV-Geräte und mehr für jeweils nur 5.99 Euro an. Ein Portal namens MyDealz wurde auf den Fehler aufmerksam und deklarierte ihn auch als solchen. Trotzdem stürmten dann offenbar Schnäppchenjäger eBay und bestellten und bezahlten die offensichtlich falsch ausgezeichnete Ware.
    Wie 'ChannelPartner' berichtete, entfernte der Online-Händler die falsch bepreisten Produkte erst "in den Morgenstunden des 10. Dezembers".
    Schuld an dem Debakel war ein "Fehler in einem Exportmodul zum eBay-Shop", sagte Notebookbilliger-Chef Arnd von Wedemeyer der deutschen Channel-Zeitschrift. Der Händler entschuldigte sich bei den Kunden und bezahlte die Vorauszahlungen zurück. Von Wedemeyer beklagte sich gegenüber 'ChannelPartner', einzelne Kunden hätten versucht, den Irrtum missbräuchlich auszunützen und eine "unfaire Hetzkampagne" gegen Notebooksbilliger.de zu starten.
    Und natürlich wurde auch tüchtig gespottet (siehe Screenshot oben). Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.... (hc)
    __Hinweis: Online-Händler, Reseller und VARs nehmen jetzt an der grossen Channel-Umfrage teil. Der Aufwand ist gering und wir stehen für Anonymität und Datenschutz gerade.

    Loading

    Mehr zum Thema

    image

    Public Cloud: Der Bund hat Verträge mit Hyperscalern unterzeichnet

    Da noch ein Gerichtsverfahren hängig ist, können die Ämter noch keine Cloud Services im Rahmen der 110 Millionen Franken schweren WTO-Beschaffung beziehen.

    publiziert am 27.9.2022
    image

    Startup Hellosafe will sich in der Schweiz ausbreiten

    Das französische Vergleichs­portal schliesst eine Finanzierungs­runde über gut 3 Millionen Franken ab. Das Kapital soll unter anderem in die Marktexpansion fliessen.

    publiziert am 27.9.2022
    image

    Stadt Zürich investiert fast 9 Millionen mehr in ihre IT

    In der Stadt Zürich erwartet man Mehraufwand im Bereich "Organisation und Informatik". Vor allem in den Bereich der IT-Sicherheit und im Personalbereich wird mehr investiert.

    publiziert am 27.9.2022
    image

    Wie ein Chatbot der Berner Kantonsverwaltung hilft

    Um die Mitarbeitenden zu entlasten, setzt das Amt für Informatik und Organisation des Kantons Bern (Kaio) auf einen Chatbot. Der Leiter des Service Desks erläutert im Gastbeitrag das Vorgehen.

    publiziert am 27.9.2022