Privatbank Hottinger & Cie geht mit Olympic live

14. Mai 2009, 12:57
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Erste Bank, die "freiwillig" Avaloq ablöst.

Erste Bank, die "freiwillig" Avaloq ablöst.
Die traditionsreiche Privatbank Hottinger & Cie (Schweiz) hat die Kernbankensoftware Olympic Banking System des Genfer Herstellers ERI in Betrieb genommen. Die Bank ist die erste und bisher einzige, die "freiwillig" ein Banken-system des Zürcher Softwareherstellers Avaloq abgelöst hat. Hottinger & Cie hatte Avaloq erst im Oktober 2001 eingeführt und entschied sich nach nur sechs Jahren, die Software abzulösen.
Obwohl ERI das Going-Live erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben hat, arbeitet Hottinger & Cie bereits seit Anfang Januar mit Olympic, wie ERI-Sprecher Arthur Delnon zu inside-it.ch sagt. Avaloq sei vollständig abgelöst worden und es seien auch keine grösseren Probleme aufgetaucht. Die Implementierung erfolgte durch ERI und die Bank. Das System betreibt Hottinger & Cie selbst.
Mit Olympic in der Schweiz ergänzt die Bank die bestehende Anwendung der Applikation in Luxemburg, so dass die verschiedenen Bankbetriebe auf der neusten, SOA-fähigen Version arbeiten können.
Hottinger & Cie hat ihren Hauptsitz in Zürich sowie Büros in Genf. Zusammen mit Partnerfirmen beschäftigt die Bank etwa 100 Mitarbeitende. Ihre Dienstleistungen umfassen das klassische Private Banking wie etwa Vermögensverwaltung, Anlageberatung, Trust- und Corporate-Services. (Maurizio Minetti)

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