ProAlpha wechselt wieder den Besitzer

8. August 2017, 15:32
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Bregal veräussert die Mehrheit von ProAlpha. Am ERP-Anbieter beteiligt sich neu die Intermediate Capital Group.

Nachdem Bregal vor wenigen Jahren die Mehrheit von ProAlpha übernommen hat, veräussert die Beteiligungsgesellschaft den ERP-Anbieter wieder.
Die Beteiligungsgesellschaft Bregal hat ihren mehrheitlichen Anteil am ERP-Anbieter ProAlpha veräussert. Käufer ist die Intermediate Capital Group (ICG). Bregal bleibt über eine Rückbeteiligung weiterhin an ProAlpha engagiert.
Über die finanziellen Details des Deals, der noch unter dem Vorbehalt der kartellbehördlichen Genehmigung steht, machen die Unternehmen keine Angaben.
Mit der zusätzlichen Finanzkraft wolle ProAlpha das Wachstum weiter beschleunigen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Vergangenes Jahr setzte der SAP-Konkurrent rund 100 Millionen Euro um. Zu ProAlpha gehört seit Ende 2015 der Schweizer ERP-Spezialist Codex.
Neues Kapital für Wachstum
Bregal war 2013 bei ProAlpha eingestiegen. Damals haben die Gründer Leo und Werner Ernst nach einer Nachfolgeregelung gesucht. Sie verkauften ihre Anteile zusammen mit dem Investor Beaufort Capital an die holländische Beteiligungsfirma.
"Wir danken Bregal für das tatkräftige Engagement. Nun haben wir zwei erfahrene Partner zur Seite und verfügen über neue Kapitalkraft für Wachstumsinvestitionen," kommentiert Friedrich Neumeyer, CEO von ProAlpha, den Deal. Der Fokus auf mittelständische Unternehmen bleibe Kern der Wachstumsstrategie. "Dafür wollen wir auch in Zukunft beschleunigt in den Ausbau unseres Portfolios und unserer internationalen Reichweite investieren", sagt der CEO weiter. Eigenen Angaben zufolge zählt ProAlpha aktuell rund 1800 Kunden in 50 Ländern und beschäftigt über 900 Mitarbeitende an 26 Niederlassungen.
Der Käufer ICG ist ein spezialisierter Asset Manager mit knapp 30 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in London und verwaltet derzeit Vermögenswerte in Höhe von knapp 23 Milliarden Euro. ICG ist an der Londoner Börse gelistet und verfügt über elf Standorte weltweit. (kjo)

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