Produktionsprobleme bei AMD

29. September 2011, 09:58
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Verzögerungen bei 32- und 45-Nanometer-Chips. Enttäuschende Zahlen für das dritte Quartal.

Verzögerungen bei 32- und 45-Nanometer-Chips. Enttäuschende Zahlen für das dritte Quartal.
Der angeschlagene Chiphersteller AMD hat gestern nach Börsenschluss die vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Und die waren mehr als schlecht. Der Dreimonatsabschnitt endet zwar erst am 1. Oktober und AMD wird die definitiven Zahlen am 27. Oktober präsentieren. Doch das Unternehmen sah offenbar keinen Grund, die schlechten News noch drei Wochen hinauszuschieben.
Sequentiell, also im Vergleich zum Vorquartal, geht AMD von einem Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent aus. Bislang war man von einem doppelt so schnellen Wachstum ausgegangen. Im Q2 hatte AMD 1,57 Milliarden Dollar umgesetzt, also werden es im Q3 1,63 bis 1,66 Milliarden sein. Auch die Gewinnmarge wird sich schlechter entwickeln als dies vor drei Monaten prognostiziert worden war. Statt 47 Prozent wird sie nur 44 bis 45 Prozent betragen.
Grund für die schlechten Zahlen sind Produktionsschwierigkeiten in Dresden. Der zu AMD gehörende Auftragsfertiger Globalfoundries scheint bei der Fertigung von 32-Nanometer-Prozessoren auf Probleme gestossen zu sein. Dies führte zu Lieferengpässen von Desktop-Chips der "Llano"-Reihe. Ausserdem seien auch weniger 45-Nanometer-Chips produziert worden als zuvor geplant. Verzögert hat sich zudem die Produktion der Serverchips "Interlagos". (mim)

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