Prognose: Westeuropas Notebook-Markt wächst noch jahrelang

7. Juni 2006, 15:13
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Während das Wachstum im Desktop-Markt in Westeuropa in den letzten Jahren tendenziell nachliess, sorgten die Notebooks für insgesamt recht hoch bleibende Wachstumszahlen, zumindest bei den abgesetzten Stückzahlen.

Während das Wachstum im Desktop-Markt in Westeuropa in den letzten Jahren tendenziell nachliess, sorgten die Notebooks für insgesamt recht hoch bleibende Wachstumszahlen, zumindest bei den abgesetzten Stückzahlen.
Das Marktforschungsinstitut IDC glaubt, dass dies auch noch mindestens über die nächsten fünf Jahre so bleiben wird – eine Marktsättigung bei Notebooks ist also gemäss IDC noch einige Jahre weit entfernt.
Bei Desktops hingegen ist sie bereits eingetreten. Die Nachfrage in diesem Marktsegment wird gemäss IDC auch in absehbarer Zukunft hauptsächlich vom Ersatzbedarf für bestehende Geräte geprägt sein und bei geringen Wachstumszahlen bleiben.
Im Notebook-Markt stehen die Dinge gemäss IDC nicht anders: "Stimuliert durch sinkende Durchschnittspreise und steigende Attraktivität der Produkte wird die Nachfrage nach portablen PCs ungebrochen bleiben", so die Meinung von Eszter Morvay, einer Analystin aus IDCs PC-Gruppe in der Region EMEA.
IDC prognostiziert, dass währen der nächsten fünf Jahre noch durchschnittlich 15 Prozent mehr Notebooks pro Jahr verkauft werden. Insgesamt soll das jährliche Wachstum im PC-Markt bis 2010 bei durchschnittlich 7,9 Prozent liegen.
Umsatzmässig – siehe "sinkende Durchschnittspreise" – dürfte die Prognose nicht ganz so rosig aussehen. (hjm)

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