Prominente sollen das 5G-Image erhöhen

16. Juni 2020 um 15:26
image

Die Schweizer Telcos und ihr Verband Asut suchen mit Hilfe von Furrerhugi sogenannte 5G-Botschafter.

Der Schweizerische Verband der Telekommunikation Asut mahnte bereits mehrfach, Verzögerungen beim Ausbau von 5G würden gravierende Konsequenzen haben. Zuletzt kritisierte Asut die langwierigen Bewilligungsverfahren für Umbauten von Antennen und Blockaden aus den Kantonen und Gemeinden.
Eine Kampagne, die die Vorteile und Anwendungsgebiete der Technologie in den Vordergrund rückt, soll  in der breiteren Bevölkerung für 5G-Akzeptanz sorgen. Dabei sollen die Chancen der 5G-Technologie für Gesellschaft und Wirtschaft aufgezeigt werden. Die gesellschaftliche Diskussion um 5G soll "faktenbasiert und wissenschaftlich fundiert geführt werden", heisst es in den Unterlagen, die uns vorliegen.
Mit der Umsetzung der Kampagne wurde die Kommunikations- und Lobby-Agentur Furrerhugi beauftragt. Aktuell sucht die Agentur nach "Botschaftern", die sich "im Sinne der Schweiz engagieren".
Die Botschafterplattform bestehe aus Schweizer Persönlichkeiten aus den Segmenten Wirtschaft, Politik, Wissenschaft & Forschung, Jugend, Anwender und Visionäre sowie Gesellschaft & Kultur, heisst es in der entsprechenden Anfrage.
Die Schweiz gehörte zu den ersten Ländern der Welt, in denen 5G in Betrieb ging. Die Technologie ist aber durch den Widerstand von Teilen der Bevölkerung und der Behörden ausgebremst worden. Der Bundesrat hatte im Frühjahr 2020 zudem entschieden, die Grenzwerte für die Strahlenbelastung nicht zu lockern. Die Regierung "tritt auf die Bremse" und man nehme "einen Rückstand der Schweiz" in Kauf, kritisierten Schweizer Telekom-Firmen den Schritt

Loading

Mehr erfahren

Mehr zum Thema

image

Neue Finanzierung für digitale Leucht­turm­projekte ab 2025

Für Digitalisierungsprojekte von hohem öffentlichem Interesse soll es künftig eine Anschub­finanzierung vom Bund geben. Die Bundeskanzlei hat das Vernehmlassungs­verfahren eröffnet.

publiziert am 16.4.2024
image

Digitale Fahrtenschreiber: Freie Fahrt für Elca?

Das Bundesamt für Strassen sucht eine Nachfolgelösung für das Verwaltungssystem von digitalen Fahrtschreiberkarten. Elca könnte der alte und neue Anbieter sein.

publiziert am 16.4.2024
image

Thurgau beginnt mit der M365-Einführung

Für die kantonale Verwaltung soll ein "umfassender digitaler Arbeitsplatz" auf Microsoft-Cloud-Basis umgesetzt werden.

publiziert am 16.4.2024
image

No-Code-Testplattform sammelt 1,3 Millionen Franken

Das Dietikoner Startup Progile hat für die Weiterentwicklung seiner Plattform Testresults.io eine Finanzierungsrunde abgeschlossen.

publiziert am 16.4.2024