Provider gegen Switch: Verhandlungen gehen in 2. Runde

10. September 2009, 13:25
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Noch offene Punkte - simsa will Rechtsstreit vermeiden

Noch offene Punkte - simsa will Rechtsstreit vermeiden.
Gestern trafen sich Hosting-Provider, Vertreter der beiden Verbände simsa, SWICO und der Stiftung Switch zu einem ersten "runden Tisch" um die geplante Switch-Tochter switchplus, die Hosting-Dienstleistungen auf dem freien Markt anbieten will, obwohl die Stiftung Switch bei der Vergabe von Internet-Domainnamen in der Schweiz ein Monopol besitzt.
An dem Gespräch, das von simsa-Geschäftsführer Felix Honegger moderiert wurde, konnten offenbar einige strittige Fragen aus der Welt geräumt werden, andere aber (noch?) nicht. So scheint klar zu sein, dass switchplus nicht auf die Adress-Informationen der Stiftung Switch zurückgreifen wird und dass die Stiftung den Aufbau der Tochterfirma nicht mit Monopolgewinnen finanziert.
Andere kritische Punkte sind aber gemäss Honegger noch offen. Diese sollen in weiteren, bald stattfindenden Gesprächen geklärt werden.
Wichtig sei, dass das Vertrauen in Firmen, die sich in der "digitalen Wirtschaft" bewegen, nicht durch einen in der Öffentlichkeit ausgetragenen Rechtsstreit erschüttert werde, so Honegger. (Christoph Hugenschmidt)

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