PSI im Turnaround

20. Februar 2006, 16:30
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Im vorletzten Jahr musste der deutsche Softwarekonzern PSI noch einen beunruhigend hohen Nettoverlust von 12,3 Millionen Euro einstecken.

Im vorletzten Jahr musste der deutsche Softwarekonzern PSI noch einen beunruhigend hohen Nettoverlust von 12,3 Millionen Euro einstecken. Zum Vergleich: Die Barreserven liegen gegenwärtig noch bei 24,7 Millionen Euro. Letztes Jahr schaffte es das auch in der Schweiz mit einer 25-köpfigen Niederlassung und etwa 75 Kunden vertretene Unternehmen aber wieder, wenn auch knapp, in die schwarzen Zahlen.
Der Umsatz des PSI Konzerns stieg zwar gegenüber 2004 nur ganz leicht, von 115,2 auf 116,5 Millionen Euro. Nach einem Betriebsverlust von 9,1 Millionen Euro resultierte 2005 aber ein Betriebsgewinn von 200'000 Euro und auch das Nettoergebnis des Konzerns war mit 20'000 Euro ganz leicht positiv.
PSI meldet einen starken Anstieg des Auftragseingangs im Geschäftsbereich Öl und Gas im vierten Quartal sowie zum Jahresanfang höhere Auftragseingänge in allen Segmenten und besonders in den Bereichen Energie und Stahlindustrie. Für 2006 erwartet das Management nun eine weitere Steigerung des Umsatzes und der Gewinnmargen.
Etwas skeptisch stimmt der 2005 verglichen mit 2004 insgesamt rückläufige Auftragseingang (Von 126 auf 115 Millionen Euro). Gemäss PSI lag dies an der vorgezogenen Bundestagswahl in Deutschland, welche einen Rückgang des Auftragseingangs im Behördengeschäft verursachte.
Die PSI AG entwickelt Software Produktionsmanagement (Branchen Stahl, Chemie, Maschinenbau, Automotive, Logistik), das Management grosser Netze (Elektrizität, Gas, Öl, Telekommunikation, Verkehr) sowie für das Informationsmanagement für Behörden und Dienstleister. (hjm)

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