Pure wächst weiterhin stark

22. August 2019, 10:56
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Pure Storage übertraf im zweiten Quartal die von Analysten erwarteten Ergebnisse, gab aber auch bekannt, dass Tim Ritters, CFO, das Unternehmen verlassen wird.

Pure Storage übertraf im zweiten Quartal die von Analysten erwarteten Ergebnisse, gab aber auch bekannt, dass Tim Ritters, CFO, das Unternehmen verlassen wird. Pure senkte zudem die Umsatzprognosen für das dritte Quartal.
Pure verzeichnete im zweiten Quartal, das am 31.7. endete, einen Verlust von 66 Millionen US-Dollar oder 26 Cent pro Aktie bei einem Umsatz von 396,3 Millionen US-Dollar, ein Plus von 28% gegenüber der Vorjahresperiode. Das Non-GAAP-Ergebnis für das zweite Quartal betrug 2,5 Mio. US-Dollar oder einen Cent pro Aktie.
Wall Street hatte für dieses Quartal einen Verlust von vier Cent pro Aktie bei einem Umsatz von 392,5 Millionen US-Dollar erwartet. Für das dritte Quartal prognostizierte Pure Storage einen Umsatz zwischen 434 Millionen und 446 Millionen US-Dollar. Allerdings wird ein Wachstum von 34 Prozent wie im Q3 2018, nicht zu erreichen sein. Dieses Jahr rechnet Pure mit rund 23 Prozent Wachstum.
Die Wall Street reagierte diesmal gnädiger als nach den Q1-Resultaten, als die Pure-Aktien 25% verloren. Nun hat hat sich der Kurs stabil gehalten.
Damit bleibt Pure das am stärksten wachsende Unternehmen im Storage-Sektor, wie der IDC-Marktvergleich schon für das erste Quartal 2019 zeigte. "Betrachtet man den Markt als Ganzes, so ist Pure eindeutig unseren traditionellen Mitbewerbern überlegen, von denen einige Bedenken in Bezug auf die Makroökonomie geäussert haben. Wir glauben nicht, dass sich das makroökonomische Umfeld im vergangenen Quartal auf uns ausgewirkt hat", so Pure-CEO Charles Giancarlo zu Analysten.
Netapp hingegen muss aktuell einen Umsatzrückgang von 15 Prozent vermelden, unter anderem wegen des makroökonomischen Umfelds.
Nur träumen von 28 Prozent Wachstum auf globaler Ebene können Dell EMC oder HPE trotz der Cray-Übernahme. Aber sie sind weiterhin die weitaus wichtigsten Marktplayer. IBM hingegen verliert im zweistelligen Prozentbereich an Umsatz und könnte, wenn sich die Trends fortsetzen, aus den Top-5 der Anbieter rutschen. (mag)

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