PwC liefert Tools zur Überwachung von Bankern

24. Juni 2020, 09:00
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Die Software registrierte auch Toilettenpausen im Homeoffice. Nun wurde der Prototyp eines neuen Tools zurückgewiesen.

PricewaterhouseCoopers (PwC) hat Banken mit Software versorgt, mit deren Hilfe Angestellte im Homeoffice überwacht werden können. Das Tool, das mit Facial Recognition ausgerüstet sei, könne auch Toilettenpausen der Angestellten registrieren, wie 'Finews' berichtet. Es verlange nämlich eine schriftliche Begründung, wenn ein Mitarbeiter den Bildschirm verlasse.
Nun werde unter Bankern in London über Überwachungs-Software diskutiert. Dabei gehe es um ein neues Tool, das bei PwC in Entwicklung sei. Es soll unter anderem Hintergrundgeräusche im Homeoffice aufzeichnen und bei ungewöhnlichen Geräuschen die Compliance-Abteilung des Instituts alarmieren.
Begründet wurde der Einsatz der Überwachungstools mit den strengen Compliance-Regeln. Offenbar haben Bankmanager nun aber den Prototypen der Geräusche-Software zurückgewiesen, wie 'Finews' schreibt. Sie argumentierten mit der Verletzung der Privatsphäre.

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