Q_Perior vertreibt eine Credit-Suisse-Software

8. Januar 2020, 15:56
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Das Beratungshaus Q_Perior will sich zum Lösungsanbieter entwickeln. Ab sofort vertreibt das Unternehmen die Pricing-Plattform XPP der CS.

Der IT-Berater Q_Perior hat Betrieb, Ausbau und Vertrieb der Lösung "XPP" übernommen, die im Auftrag der Credit Suisse entwickelt wurde. Q_Perior war bei der Bank bereits im Projekt bei der Implementierung der Pricing-Plattform beteiligt.
Wie die Vereinbarung zwischen der Credit Suisse und Q_Perior konkret ausgestaltet ist, gibt das Unternehmen nicht bekannt. Für Q_Perior handle es sich um die erste Zusammenarbeit im Softwaregeschäft, geht aus einer Mitteilung hervor. Dabei handle es sich um die Umsetzung einer neuen Stossrichtung.

Vom Berater zum Lösungsanbieter

Q_Perior wolle sich von einem Beratungsunternehmen zu einer Solutions-Firma wandeln, führt das Unternehmen gegenüber inside-channels.ch aus. Dabei visiere man keine spezifischen Branchen an, sondern wolle sämtliche Bereiche bearbeiten, in denen man derzeit als Berater tätig ist.
Mit der Übernahme des Ausbaus und Vertriebs von XPP werde die Pricing-Plattform zur Standardsoftware, schreibt Q_Perior weiter. Da die Pricing-Plattform nicht spezifisch auf Bankprodukte und -Services ausgelegt sei, könne sie als Standardsoftware auch ausserhalb des Finanzsektors eingesetzt werden. Die Plattform XPP biete eine modulare Architektur und ermögliche die Abbildung verschiedener Preismodelle wie Pay-per-Use, personalisierte Bundles oder Discounts. Preise könnten in Real-Time und On-Demand abgebildet werden,
Q_Perior fusionierte 2017 mit der P5group und beschäftigt hierzulande rund 240 Mitarbeitende. Gemäss Schätzungen der 'Computerworld Top 500' setzte das Unternehmen vergangenes Jahr hierzulande 63 Millionen Franken um. Eigenen Angaben zufolge betrug der Umsatz von Q_Perior 2018 rund 195 Millionen Euro. 

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