Quanmax verdient weniger, hat aber ein reichlich Cash

18. August 2010, 14:31
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Der im österreichischen Linz ansässige Notebook-Hersteller Quanmax (früher Gericom) hat im ersten Halbjahr 2010 mit einem Gewinn von 1,7 Millionen Euro (rund 2,5 Millionen Franken) im Vergleich zur Vorjahresperiode (1,99 Millionen Euro) eine Gewinneinbusse hinnehmen müssen, wie das Unternehmen heute

Der im österreichischen Linz ansässige Notebook-Hersteller Quanmax (früher Gericom) hat im ersten Halbjahr 2010 mit einem Gewinn von 1,7 Millionen Euro (rund 2,5 Millionen Franken) im Vergleich zur Vorjahresperiode (1,99 Millionen Euro) eine Gewinneinbusse hinnehmen müssen, wie das Unternehmen heute mitteilt. Im gleichen Zeitraum sei der Umsatz aber um 17 Prozent auf 32,7 Millionen Euro (rund 43,7 Millionen Franken) gestiegen.
Die Steigerung des Umsatzes sei insbesondere dem neuen Geschäftsfeld "Appliances" zu verdanken, das spezielle Software vor allem für Internet- und Cloud-Security-Anwendungen auf Servern liefert. In diesem Bereich habe man bereits 11 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften können, schreibt das Unternehmen.
Quanmax stellt nun klar, dass man an der Strategie zur Wandlung vom Handels- zum Technologieunternehmen festhalten werde. Ausschlaggebend seien die hohen Margen im Segment Appliances, die von 18,4 Prozent im letzten Jahr auf derzeit 25,6 Prozent gestiegen seien. Zudem beschäftige man bereits 45 der über 150 Quanmax-Mitarbeiter im Bereich Entwicklung.
Da die Linzer ihr Eigenkapital seit Ende 2009 um über 70 Prozent auf jetzt 31,1 Millionen Euro (rund 42,5 Millionen Franken) verbessern konnten, weist Quanmax nun eine Eigenkapitalquote von 52 Prozent aus. Mit der prall gefüllten Kasse soll nun der Ausbau des Geschäftsfeldes Appliances respektive Cloud Computing vorangetrieben werden. Verhandlungen über mehrere potentielle Akquisitionen fänden bereits statt, heisst es in der Mitteilung. Konkrete Übernahmekandidaten wurden nicht genannt. (vri)

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