Raiffeisen zieht sich bei Softwareone zurück

9. Oktober 2020, 09:24
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Raiffeisen Informatik hat seine letzten rund 4 Millionen Aktien verkauft und steigt beim Stanser IT-Unternehmen ganz aus.

Raiffeisen Informatik hat sich vollständig aus dem Aktionariat von Softwareone zurückgezogen. Der IT-Dienstleister der österreichischen Raiffeisen-Bankengruppe mit Hauptsitz in Wien verkaufte die noch verbliebenen 2,78% der Aktien. Die 4,4 Millionen Wertpapiere wurden am Donnerstag, 8. Oktober 2020 zu einem Kurs von 25,25 Franken veräussert.
Es sei am Vortag über den Verkauf informiert worden, teilte das Unternehmen Softwareone mit. Die Transaktion stehe im Einklang mit der Vereinbarung unter den Hauptaktionären zur Koordination von Verkäufen, die im Zusammenhang mit dem Börsengang im Oktober 2019 abgeschlossen worden sei. Nach dieser Transaktion halte Raiffeisen Informatik keine Anteile mehr an Softwareone.
Erst im Juni hatte Raiffeisen Informatik den eigenen Anteil auf 2,78% reduziert. Gemeinsam mit anderen bedeutenden Aktionären wie dem Investmentunternehmen KKR und den Erben des Mitbegründers Patrick Winter wurden damals insgesamt 17 Millionen Aktien verkauft, was einem Anteil von 11% entspricht.
Durch den Verkauf erhöhe sich der Streubesitz der Softwareone-Aktien auf rund 58%, heisst es weiter. Mit rund 29% halten die Gründungsaktionäre Daniel von Stockar, Beat Curti und René Gilli zusammen weiterhin den grössten Anteil an der Firma.
Mitgründer Curti hatte am 8. Oktober bekannt gegeben, mit sofortiger Wirkung aus dem Verwaltungsrat zurückzutreten. Er wolle aber Hauptaktionär bleiben. Gemäss den letzten Angaben hält Curti rund 10% der Aktien von Softwareone.

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