Red Hat weitet Linux-Angebot für akade­mische Einrich­tungen aus

21. Juli 2021, 15:25
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Das US-Unternehmen bietet zusätzlichen Forschungs­einrichtungen kosten­günstige Angebote für Red Hat Enterprise Linux.

Der Softwareanbieter Red Hat ist wohl auf der Suche nach neuen Kunden für seine Enterprise-Linux-Version. Bislang gab es bereits eine kostengünstigere Version von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) für Universitäten und Hochschulen. Nun wird dieses Modell für ein breiteres Spektrum von forschungs- und hochschulnahen Organisationen verfügbar gemacht, wie 'ZDnet' aufgefallen ist. Über das akademische Abo-Programm werde sich für die Institutionen der Zugang, der Betrieb und die Wartung von REHL vereinfachen, hat jedenfalls Red Hat mitgeteilt.
Diese Organisationen können RHEL demnach nicht nur für die Forschung oder den Unterricht nutzen, sondern für die ganze Bandbreite von Anwendungen: Beispielsweise für den Betrieb von Webservern oder eine High Performance Computing (HPC)-Umgebung.
"Wir sind uns bewusst, dass akademische und Forschungseinrichtungen wichtige Mitglieder der Open-Source-Community sind und dazu beitragen, Innovationen voranzutreiben sowie die nächste Generation von IT-Führungskräften auszubilden", schreibt Red Hat in der Ankündigung. 
Anfang des Jahres hat das US-Unternehmen Änderungen bei den Lizenzbedingungen RHEL bekannt gegeben. Damit wollte das Unternehmen wohl die Verärgerung in der CentOS-Community etwas entschärfen. Denn zuvor hatte Red Hat erklärt, das reguläre RHEL-kompatible CentOS Ende 2021 auslaufen zu lassen und den Fokus neu auf CentOS Stream zu verlagern. Dies führte zu einiger Kritik aus der Community. 'ZDnet' erwartet nun, dass Red Hat in Zukunft weitere kostengünstige oder sogar kostenlose RHEL-Pakete anbieten wird.

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