redIT macht vorwärts

12. April 2006, 16:42
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    redIT hat sich zurück in die schwarzen Zahlen gehangelt und bleibt bei seinen ehrgeizigen Zielen – Übernahmen sind angesagt.

    redIT hat sich zurück in die schwarzen Zahlen gehangelt und bleibt bei seinen ehrgeizigen Zielen – Übernahmen sind angesagt.
    Das Lachen im Gesicht von redIT CEO Andreas Kleeb (in unserem Bild links) und seinem Finanzchef Christian Wunderlin (rechts) dürfte heute nicht aufgesetzt sein: Allen Unkenrufen aus der Branche zum Trotz konnte konnte redIT sich bereits 2005 wieder aus der Verlustzone befreien. Unter dem Strich resultierte ein Jahresgewinn von einer halben Million Franken. 2004 hatte man noch einen Verlust von 0,9 Millionen Franken verbucht.
    Gleichzeitig wurde die Liquiditätslage deutlich verbessert, Schulden abgebaut und die Eigenkapitalquote erhöht. Das Verhältnis von Umlaufvermögen zu kurzfristigem Fremdkapital stieg von etwas über 120 Prozent auf knapp 160 Prozent. Das totale kurzfristige Fremdkapital (Finanzschulden, Verbindlichkeiten usw.) sank von 21,4 auf 16,5 Millionen Franken und der Eigenfinanzierungsgrad stieg von rund 30 auf rund 40 Prozent.
    Der Umsatz stieg im letzten Jahr verglichen mit 2005 um 16 Prozent auf gegen 75 Millionen Franken.
    Wie redIT anmerkt, seien die Resultate deutlich besser, als man im Sommer 2004 prognostiziert hatte, und dies, obwohl "die ökonomischen Rahmenbedingungen der IT-Branche" redIT im Jahre 2005 "nicht positiv unterstützt" hätten. Als Hauptschwierigkeiten, mit denen man 2005 zu kämpfen hatte, nennt redIT "mässige IT-Investitionsfreudigkeit in den Unternehmen", "weiterhin sinkende Stückpreise im Handel", "internationale Anbieter die sich stärker auf KMU fokussieren" und mögliche Akquisitions-Objekte, welche die Kriterien nicht erfüllten.
    Womit wir beim Thema Übernahmen angelangt wären. Angesichts der erreichten Ziele des letzten Jahres bleibt redIT bei seinen ehrgeizigen Zukunftsvorstellungen. Schon 2007 soll redIT zum Beispiel einen Umsatz von 100 Millionen Franken und einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von 4,7 Millionen Franken erreichen. 2006 soll das Umsatzwachstum fast zur Gänze, 2007 etwa zur Hälfte durch Übernahmen erzielt werden. Zu den Hauptaufgaben für das nächste Jahr zählt redIT denn auch, neben der weiteren Steigerung des Cash-Flows, den "Zufluss der nötigen Mittel für die Akquisitionsfinanzierung". (Hans Jörg Maron)

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