redIT mit 10 Millionen Reinverlust

14. April 2009, 14:27
  • geschäftszahlen
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9,5 Millionen Franken Nettoverlust im vergangenen Jahr. Umsatz sinkt um 15 Prozent. Dekotierung beantragt.

9,5 Millionen Franken Nettoverlust im vergangenen Jahr. Umsatz sinkt um 15 Prozent. Dekotierung beantragt.
Der Zuger IT-Fachhändler redIT schreibt unter dem Strich immer noch rote Zahlen. Im Geschäftsjahr 2008 hat das Unternehmen einen Rückgang des Bruttogewinns von 41,8 auf 39,3 Millionen Franken hinnehmen müssen. Wegen Restrukturierungskosten und Abschreibungen von insgesamt 7,1 Millionen Franken resultierte für das vergangene Jahr ein Reinverlust von 9,5 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte redIT noch einen kleinen Nettogewinn von 300'000 Franken ausgewiesen. Der operative Cash Flow stieg von 3,3 Millionen Franken 2007 auf 3,9 Millionen Franken im vergangenen Jahr. Die konsolidierte Eigenkapitalquote liegt per 31. Dezember 2008 bei 22,7 Prozent. Von Januar bis Dezember sank der Umsatz um 15 Prozent von 97,1 auf 82,2 Millionen Franken.
Die Aussichten für 2009 werden laut redIT "entscheidend von den externen Rahmenbedingungen" beeinflusst. Die 2008 eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen stärkten unabhängig davon die Marktposition und liessen sich "flexibel den äusseren Gegebenheiten anpassen", heisst es in einer Mitteilung von redIT.
Wie der VAR weiter mitteilte, wird am 14. Mai die Dekotierung der Namenaktien vom Hauptsegment der SIX Swiss Exchange beantragt. Eine Analyse der Vor- und Nachteile habe ergeben, dass die Weiterführung der Kotierung am SIX-Hauptsegment immer aufwändiger werde und nicht mehr den Anlegerinteressen einer kleineren Unternehmung diene, heisst es in der Mitteilung. Die Titel sollen künftig auf der Plattform der Berner Kantonalbank für nichtkotierte Nebenwerte ausserbörslich gehandelt werden. (mim)

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