Revolut sackt 500 Millionen Dollar ein

25. Februar 2020, 10:34
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Nach der jüngsten Finanzierungsrunde ist das britische Startup eines der am höchsten bewerteten Fintechs Europas.

Das Fintech-Startup Revolut hat in einer Finanzierungsrunde 500 Millionen Dollar aufgebracht. Damit wird das britische Unternehmen mit 5,5 Milliarden US-Dollar bewertet. Gemeinsam mit dem Payment-Startup Klarna sei Revolut das wertvollste Fintech-Startup in Europa, schreibt die Analysefirma CB Insights.
Die letzte Finanzierungsrunde wurde von der im Silicon Valley ansässigen Risikokapitalgesellschaft TCV angeführt. Weitere Investoren waren Ribbit Capital, DST Global, Lakestar und GP Bullhound.
Der Wert von Revolut hat sich seit April 2018 fast verdreifacht. Damals wurde das Unternehmen nach einer Finanzierungsrunde mit 1,7 Milliarden Dollar bewertet.
Das frische Geld will Revolut verwenden, um das derzeitige Angebot in den bestehenden Märkten zu stärken. Ausserdem sollen Kredit-Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden eingeführt werden.
Revolut wurde 2015 von Vlad Yatsenko (CTO) und Nikolay Storonsky (CEO) gegründet. Das Fintech zählt über 10 Millionen Kunden – hauptsächlich in Europa – und beschäftigt rund 2000 Mitarbeitende in über 20 Niederlassungen. Vergangenes Jahr sei die Zahl der Nutzer um 169% und jene der täglich aktiven Nutzer um 380 % gewachsen, teilte das Unternehmen mit. Seit 2018 verfügt Revolut über eine Banklizenz in Litauen.

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