Richter zwingt Intel, Dokumente offen zu legen

3. Januar 2007, 13:29
  • international
  • amd
  • intel
image

Als einen bedeutenden Sieg bezeichnet AMD die Entscheidung des Distriktgerichts von Delaware, Intels Einwände gegen das Beibringen von Schriftstücken und anderen Beweismitteln zu internationalen Geschäftspraktiken zurückzuweisen.

Als einen bedeutenden Sieg bezeichnet AMD die Entscheidung des Distriktgerichts von Delaware, Intels Einwände gegen das Beibringen von Schriftstücken und anderen Beweismitteln zu internationalen Geschäftspraktiken zurückzuweisen. In dem seit 2005 andauernden Verfahren wirft AMD dem Marktführer vor, durch illegale Praktiken wie Dumpingpreise für Exklusivverträge, überzogene Mindestabnahmemengen oder schlichte Drohungen den freien Wettbewerb behindert und Schlüsselkunden an Geschäften mit AMD gehindert zu haben.
Durch die Entscheidung des Gerichts, die auf der Einschätzung des zum "Special Master" ernannten Richters Poppiti beruht, dass bei einem Marktanteil internationaler Kunden im x86-Prozessorgeschäft von 68 Prozent der Nachweis von "ausschliessendem Verhalten" im Ausland für AMD wesentlich sei, hofft AMD nun die Beweiskette gegen Intel schliessen zu können. "Die Anordnung entzieht Intel oder seinen Auslandskunden zudem jede Grundlage, Beweismittel zu Intels ausschliessendem Verhalten vorzuenthalten, und zwar ungeachtet, wo es aufgetreten ist", sagte dazu Thomas M. McCoy, Executive Vice President für Rechtssachen und Chief Administrative Officer von AMD. (tm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Ransomware-Bande meldet Angriff auf Ferrari

Die Gruppe Ransomexx hat angeblich erbeutete Dateien veröffentlicht. Der Automobilhersteller erklärt, keine Beweise für eine Verletzung seiner Systeme zu haben.

publiziert am 3.10.2022
image

Intel bringt Mobileye die Börse

Durch den Börsengang des Auto-Zulieferers soll eine Bewertung von 30 Milliarden Dollar erreicht werden. Dies ist deutlich weniger als früher erwartet wurde.

publiziert am 3.10.2022 1
image

USA gegen Russland: Wahl um ITU-Präsidium ist entschieden

Die International Telecommunications Union (ITU) der UNO wird neu von einer Amerikanerin geleitet. Doreen Bogdan-Martin setzte sich gegen einen Russen durch.

publiziert am 29.9.2022
image

Ransomware-Banden kaufen Erstzugänge extern ein

Für nur gerade 10 Dollar können sich Cyberkriminelle auf Darkweb-Flohmärkten Zugänge zu Systemen kaufen. Damit können sie dann Schlimmes anrichten.

publiziert am 29.9.2022 1