RIM lanciert eine "BlackBerry-Perle"

7. September 2006, 14:39
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Mit seinem bisher "handyähnlichsten" BlackBerry möchte RIM nach den Businessleuten auch Privatanwender überzeugen.

Mit seinem bisher "handyähnlichsten" BlackBerry möchte RIM nach den Businessleuten auch Privatanwender überzeugen.
RIM hat heute sein neustes "BlackBerry"-Modell namens "Pearl" vorgestellt. Pearl soll RIM den Weg in neue Käuferschichten öffnen und damit zu einem strategischen Produkt werden. "Für uns wird Pearl eines der wichtigsten Produkte in allen Marktregionen sein", kommentierte RIM Co-CEO Jim Balsillie in einem Interview. Bereits hätten auch fast alle der weltweit 170 Telekommunikationsunternehmen, welche die BlackBerrys verkaufen, Interesse an dem neuen Gerät bekundet.
Mit seinen hauptsächlich auf den mobilen Empfang und die Bearbeitung von E-Mails, Terminen und Kontaktlisten ausgerichteten BlackBerrys hatte der kanadische Hersteller RIM bisher vor allem Erfolg bei Business-Kunden. Im Privatanwenderbereich blieb die Verbreitung der BlackBerrys aber sehr bescheiden. Das lag einerseits an ihrem meist eher nüchternen und klobigen Design – auch wenn einige Modelle verglichen mit den Anfangszeiten schon wesentlich schlanker geworden sind – vor allem aber an den fehlenden für diesen Bereich wichtigen Multimedia-Features, zum Beispiel einer Kamera.
Mit dem BlackBerry Pearl folgt RIM nun voll den aktuellen Trends im Smartphone-Bereich. Das Gerät ist kompakt – gemäss RIM ist es eines der kleinsten und leichtesten gegenwärtig erhältlichen Smartphones – und mit Kamera (1,3 Megapixel), Video- und Musikplayer sowie einem Slot (MicroSD) für eine zusätzliche Speicherkarte ausgerüstet. Als kleine Besonderheit kann es über einen Trackball gesteuert werden. Daneben bietet Pearl auch die BlackBerry-üblichen Office-Funktionen wie Push E-Mail und ist voll mit dem BlackBerry Enterprise Server kompatibel.
Als erster Mobilfunkanbieter lanciert T-Mobile das BlackBerry Pearl am 12. September auf dem US-Markt. Anfangs Oktober sollen dann neben Rogers Wireless in Kanada auch eine Reihe von europäischen Mobilfunkanbietern folgen – welche verriet RIM allerdings noch nicht. (Hans Jörg Maron)

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