RIP Flash: Browser-Anbieter beenden Support

18. November 2020, 13:42
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Adobe Flash steht kurz vor dem "End of Life". Nun gaben die Browser-Anbieter bekannt, wann die Flash-Plugins endgültig nicht mehr unterstützt werden.

Die Firefox-Version 84 wird endgültig die letzte sein, die Adobe Flash unterstützt. Die Version 85, die am 26. Januar 2021 veröffentlicht werde, werde Flash nicht mehr unterstützten, schreibt Mozilla in einer aktuellen Ankündigung. Dies werde die "Leistung und Sicherheit verbessern".
Es werde auch keine Einstellungen zur erneuten Aktivierung der Flash-Unterstützung geben. "Das Adobe-Flash-Plugin wird nach dem 12. Januar 2021 keine Flash-Inhalte mehr laden", so Mozilla.
Nachdem Flash und der Flash-Player das Internet vor allem in den Nullerjahren, aber auch darüber hinaus geprägt hatten, kündigte Adobe 2017 das Supportende auf 2020 an. Vor rund einem halben Jahr erinnerte das Unternehmen an das "End of Life" und empfahl allen Anwendern, den Player zu deinstallieren.
Betreiber von Websites, die noch Flash einsetzten, sollen auf offene Technoligen wie HTML5, WebGL oder WebAssembly wechseln, so Adobe
Auch andere Browser-Anbieter haben entsprechend das Support-Ende bekannt gegeben. Apple hat den Schritt Anfang 2020 angekündigt. Der Support für Adobes Flash-Plugin wurde mit der Safari-Version 14, die seit September verfügbar ist, eingestellt. 
Und auch Google sagte Goodbye zu Flash. In einer Ankündigung 2017 schrieb das Unternehmen, dass offene Webtechnologien schneller, sicherer und energieeffizienter als Flash seien. Die am 17. November 2020 publizierte Version Chrome 87 unterstützt Flash als letzte Google-Browser-Version noch. Laut der aktuellen Roadmap soll Flash mit der Version 88 Anfang 2021 endgültig aus dem Chrome-Browser verbannt werden.
Damit wird auch der Flash-Support beim Microsoft-Browser Edge Anfang 2021 beendet, der ebenfalls auf Chromium basiert. "Microsoft beendet die Unterstützung für Adobe Flash Player auf Microsoft Edge (sowohl das neue Microsoft Edge als auch Microsoft Edge Legacy) und Internet Explorer 11 Ende 2020", heisst es in einem Blogeintrag des Unternehmens.  

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