Riverbed will restrukturieren - oder doch verkaufen?

10. Oktober 2014, 16:02
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Der Netzwerkkomponenten-Hersteller Riverbed Technology musste heute die Umsatzprognose nach unten korrigieren.

Der Netzwerkkomponenten-Hersteller Riverbed Technology musste heute die Umsatzprognose nach unten korrigieren. Deshalb kündigte das Unternehmen an, dass sie nun strategische Optionen prüfen, und ein Kostensenkungsprogramm starten werden. Das Ziel: Jährlichen Ausgaben um 20 bis 25 Millionen Dollar senken. Das nicht näher umschriebene Massnahmenpaket soll noch im laufenden Jahr umgesetzt werden und die operative Marge im Bereich von einem bis zwei Prozentpunkten verbessern.
Bisher ging Riverbed von einem Umsatz im dritten Quartal von 285 bis 291 Millionen Dollar aus. Korrigiert wird der Umsatz nun auf 276 bis 277 Millionen Dollar angegeben. Die endgültigen Zahlen werden am 23. Oktober präsentiert, dann sollen auch weitere Einzelheiten zum Sparprogramm erläutert werden.
Diese Ankündigung kommt drei Tage nachdem der Hedgefonds Elliott Management, der bereis 10,5 Prozent der Aktien besitzt, sein Kaufangebot bekräftigte. Elliott, geführt vom Milliardär Paul Singer, sagt seit Januar dieses Jahres, dass er Riverbed übernehmen möchte - sein letztes Angebot war im Wert von 21 Dollar pro Aktie. Zu möglichen Käufern gehören aber auch Konkurrenten wie Cisco, F5 oder Juniper. (lvb)

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