Roaming-Gebühren gesunken, aber dennoch zu teuer

12. Juni 2012, 04:26
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Im Vergleich zum letzten Jahr bleibt die Schweiz laut Comparis eine Hochpreisinsel was Roaming-Gebühren betrifft – auch wenn die Preise gesunken sind.

Im Vergleich zum letzten Jahr bleibt die Schweiz laut Comparis eine Hochpreisinsel was Roaming-Gebühren betrifft – auch wenn die Preise gesunken sind.
Laut einer bereits zum zehnten Mal durchgeführten Erhebung des Internet-Vergleichdienstes Comparis.ch sind Roaming-Gebühren in der Schweiz zwar deutlich gesunken, dennoch bleiben sie im europäischen Vergleich zu hoch. So koste laut Comparis beispielsweise ein Datenpaket, welches einige Anbieter in der EU für sechs Franken anbieten, bei der Swisscom 24 Franken.
Die beiden Telekomanbieter Sunrise und Swisscom haben ihre Preise für Telefonie und Internet im Ausland innerhalb des letzten Jahres um die Hälfte beziehungsweise um einen Viertel gesenkt. Lediglich ihre Konkurrentin Orange bleibt auf dem gleichen Preisniveau.
Die Preissenkungen betreffen vor allem Tarife, die beim Telefonieren und Surfen im europäischen Ausland anfallen. Einen Viertel weniger berechnet die Swisscom: Ein definierter Warenkorb von Gesprächsminuten und Datentransfer hatte vor einem Jahr 104 Franken gekostet; jetzt sind es noch 78 Franken. Bei Sunrise haben sich die Kosten von 126 Franken auf 60 Franken halbiert. Orange verharrt auf 71 Franken; vor einem Jahr war Orange noch der günstigste der drei grossen Anbieter, wie aus der Medienmitteilung hervorgeht. Verglichen mit anderen Anbietern in der (hal)

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