Royal Bank of Scotland streicht Stellen nach Avaloq-Einführung

3. Juni 2010, 07:59
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Vereinfachung der Abläufe.

Vereinfachung der Abläufe.
Die zurzeit mit Restrukturierungen beschäftigte britische Royal Bank of Scotland (RBS) hat angekündigt, dass in der Vermögensverwaltungs-Sparte über die kommenden drei Jahre 500 Stellen im Backoffice- und IT-Bereich gestrichen werden sollen. Grund dafür sei die Einführung der Zürcher Bankensoftware Avaloq und die dadurch entstehende Vereinfachung der Abläufe.
Zurzeit ist geplant, dass die Software bei der schottischen RBS-Tochter Adam & Co im vierten Quartal 2010 und bei der englischen Tochter Coutts & Co im zweiten Quartal 2011 live gehen wird. Das Projekt zur Einführung von Avaloq in der Wealth Management Division von RBS soll gemäss Medienberichten ein Volumen von umgerechnet 165 Millionen Franken haben.
Beim Projekt die Fäden in der Hand hat Sandra Hauser, die letztes Jahr IT-Chefin der Wealth Management Division von RBS wurde und von der Schweiz aus operiert. Avaloq ist bereits seit über zwei Jahren bei der Schweizer Privatbank-Tochter RBS Coutts im Einsatz. RBS Coutts gilt aufgrund ihrer Erfahrungen mit Avaloq als Hub für die spartenweite Implementierung der Zürcher Kernbankensoftware.
RBS Coutts beschäftigt hierzulande zirka 80 Personen in der IT. Vom nun bekannt gewordenen Stellenabbau sei man gemäss heutigem Wissensstand nicht betroffen, heisst es auf Anfrage. (Maurizio Minetti)

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