Rufmord-Kampagne gegen Brack

13. Oktober 2008, 11:35
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Böswilliger Unsinn: In einem gezielt gestreuten E-Mail wird behauptet, das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) habe den Mägenwiler Online-Händler angezeigt.

Böswilliger Unsinn: In einem gezielt gestreuten E-Mail wird behauptet, das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) habe den Mägenwiler Online-Händler angezeigt.
Beim Mägenwiler Online-Händler Brack Electronics liefen heute Morgen die Telefone heiss und die E-Mail-Postfächer füllten sich. Grund: Über das Wochenende wurde ein gefälschtes E-Mail gestreut, in dem behauptet wird, das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) habe die Brack Electronics AG wegen Verstoss gegen das UWG (Gesetz über unlauteren Wettbewerb) angezeigt. Dass dies böswillig gestreuter Unsinn ist, sieht man schon alleine daran, dass Ermittlungen oder Anzeigen wegen unlauteren Wettbewerb nicht zum Aufgabenkreis des SECO gehört.
Dies wird auch in einer offiziellen Stellungnahme des SECO, die Brack heute als Faksimile auf seine Webseite gestellt hat, bestätigt.
Der Urheber des rufmörderischen Mails behauptet, Brack kassiere eine "illegale" (hohe) Marge und beklagt sich gleichzeitig darüber, dass auch Enduser bei Brack "zu Distributionskonditionen" einkaufen könnten. Tatsächlich bedienen die Mägenwiler sowohl den Handel wie auch Endanwender, haben es aber immer geschickt verstanden, Channel-Konflikte zu vermeiden. So war Brack unseres Wissens der erste Distributor in der Schweiz, der seinen Händlern einen funktionierenden Online-Shop samt breitem Sortiment und Logistik angeboten hat. Zudem gilt Brack als seriöser Online-Händler für Endanwender, der sich durch guten Service auszeichnet. Dies entspricht auch unseren persönlichen Erfahrungen.
Wer hinter der bösartigen Kampagne steht, ist nicht bekannt. Die Brack AG hat Strafanzeige eingereicht. (Christoph Hugenschmidt)

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