Russland will Google-Suchergebnisse beeinflussen

26. November 2018, 08:54
  • telco
  • russland
  • google
image

Roskomnadzor, eine russische Behörde zur Kommunikations-Überwachung, hat eine Administrativverfahren gegen Google eröffnet.

Roskomnadzor, eine russische Behörde zur Kommunikations-Überwachung, hat eine Administrativverfahren gegen Google eröffnet. Wie die Aufsichtsbehörde erklärt, sind Suchmaschinen nach russischem Gesetz verpflichtet, Sites mit "illegalen" Inhalten aus Suchergebnissen zu entfernen. Dazu müssen sie regelmässig Informationen von einer vom Staat geführten Liste von illegalen Sites abrufen. Google tue dies nicht.
Die Entscheidung über den Fall soll im Laufe des Dezembers fallen. Die drohende Busse ist für den Internetgiganten Google eigentlich lächerlich: Roskomnadzor kann nur 500'000 bis 700'000 Rubel verlangen, also höchstens knapp 10'500 Franken.
Allerdings gibt es laut 'sda' in Russland Bestrebungen, die mögliche Strafsumme in solchen Fällen stark zu erhöhen, auf bis zu einem Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens in Russland. Dann würde auch Google im "Wiederholungsfall" eine deutlich empfindlichere Strafe drohen. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Vor 14 Jahren: Erstes Android-Smartphone kommt auf den Markt

"HTC Dream" respektive "G1" setzte als erstes kommerzielles Gerät auf das Betriebssystem Android. Bei den damaligen Testern rief es "Entzücken" hervor.

publiziert am 23.9.2022
image

UK-Behörde untersucht Cloud-Dienste von Microsoft, Amazon und Google

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom will die Marktposition der US-Hyperscaler untersuchen und herausfinden, ob es wettbewerbsrechtliche Bedenken gibt.

publiziert am 22.9.2022
image

268 Millionen IPv4-Adressen sind verschwunden

Ein Forscher bezichtigt Adobe, Amazon und Verizon der unrechtmässigen Verwendung von reservierten IPv4-Adressen. Dadurch werden diese praktisch unbrauchbar.

publiziert am 20.9.2022
image

Huawei Schweiz ehrt seine "Partner des Jahres 2022"

Der chinesische Technologiekonzern betont bei der Award-Vergabe 2022 "bedeutende Projekte" der öffentlichen Hand.

publiziert am 20.9.2022