SAF schreibt rote Zahlen und ergattert Coop-Auftrag

13. Mai 2011, 16:01
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Der Schweizer Softwarehersteller SAF verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzrückgang um 16,3 Prozent auf 3,1 Millionen Euro verglichen mit dem Vorjahr.

Der Schweizer Softwarehersteller SAF verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzrückgang um 16,3 Prozent auf 3,1 Millionen Euro verglichen mit dem Vorjahr. Unter dem Strich resultierte daher ein Minus von 400'000 Euro. SAF ist seit 2009 ein Tochterunternehmen des deutschen ERP-Riesen SAP.
SAF litt im vergangenen Quartal vor allem im Lizenzgeschäft, wo der Umsatz um 81 Prozent auf nur noch 200'000 Euro zurückging. Immerhin konnte SAF im Wartungsgeschäft ein leichtes Umsatzplus von 6,2 Prozent auf 2,3 Millionen Euro verzeichnen. Vor allem dank Entwicklungs- und Serviceumsätzen mit dem Mutterunternehmen SAP explodierte der Dienstleistungsumsatz um 131,9 Prozent auf 600'000 Euro. Auch das Beratungsgeschäft für SAF-Direktkunden kurbelte die Dienstleistungsumsätze an.
Für die kommenden Quartale ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Tägerwilen am Bodensee optimistisch. SAF-Chef Udo Meyzis sagte, man habe mit der niederländischen Supermarktkette Jan Linders den ersten Direktkunden in den Niederlande gewonnen. "Auch die nun mit Coop geschlossene Partnerschaft zur Entwicklung neuer Lösungen zeigt, dass wir den Handel durch neue Ansätze und Technologien optimal unterstützen können", so Meyzis. Coop war bereits Kunde von SAF. (mim)

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