Sage betreut Simultan-Kunden in der Romandie nur noch indirekt

11. Januar 2011, 14:16
  • business-software
  • sage
image

Der Westschweizer Sage-Partner Flow Line übernimmt die Betreuung aller Sage-200-Kunden. In der Deutschschweiz bleibt alles beim Alten.

Der Westschweizer Sage-Partner Flow Line übernimmt die Betreuung aller Sage-200-Kunden. In der Deutschschweiz bleibt alles beim Alten.
Die Westschweizer Anwender der ehemaligen Sage-Simultan-Software werden seit Beginn des Jahres ausschliesslich vom Sage-Vertriebspartner Flow Line betreut. Sage habe die Betreuung der rund 50 Kunden abgegeben, um den indirekten Kanal zu verstärken, sagt Martin Regli, bei Sage für den Bereich Medium Business zuständig, gegenüber inside-channels.ch. Zudem komplettiert Flow Line sein Produktportfolio im unteren Mid-Market-Segment mit dem Modul Sage 200 Finanz und Personal. Auf die Belegschaft habe dieser Wechsel keinen Einfluss, so Regli. Die Sage-Filiale in Lausanne wird sich künftig auf den Small-Business-Markt konzentrieren.
Die Software Sage Simultan heisst seit bald zwei Jahren Sage 200. Sie richtet sich an Firmenkunden mit zirka 50 bis 200 Mitarbeitenden. Wie die Geschäftssoftware X3, die sich an Firmen bis 500 Angestellte richtet, soll nun auch Sage 200 zumindest in der Westschweiz nur noch über den indirekten Kanal vertrieben werden. Flow Line gehört als Sage-EPR-X3-Implementierungspartner mit rund 20 Kunden zu den wichtigsten Partnern von Sage in der Westschweiz. Das Unternehmen beschäftigt in Chavannes de Bogis (Kanton Waadt) 15 Personen und gehört zur französischen Flow Line Group. Gemäss Regli ist Flow Line nun der einzige spezialisierte Sage-200-Partner in der Westschweiz, obschon die ehemalige Sage-Tochter Solvaxis (Ex ProConcept) im Bedarfsfall sicher auch Kompetenzen freisetzen könne.
Regli betont, dass sich in der Deutschschweiz nichts ändert. Nach wie vor werde man hier einige grössere Sage-200-Kunden direkt betreuen. Daneben setze man weiterhin auf die rund 22 Vertriebs- und Lösungspartner. Darunter befinden sich nicht nur IT-Dienstleister, sondern auch Softwarehersteller wie Vertec oder Opacc. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Schweiz-Chef Badoux: "Servicenow ist hierzulande eine Erfolgsgeschichte"

Am "World Forum 2022" zog Alain Badoux Bilanz zum 10. Geburtstag von Servicenow Switzerland. Kunden-, Partner- und Mitarbeiterzahl konnten stetig ausgebaut werden.

publiziert am 23.11.2022
image

Erneut mehr Umsatz und Gewinn bei Softwareone

Der Stanser Softwarelizenzhändler setzt seinen Wachstumskurs im dritten Quartal fort.

publiziert am 23.11.2022
image

Exklusiv: Abacus hat bald zwei CEOs

Die St. Galler Software-Schmiede setzt ab dem kommenden Jahr auf eine Co-Geschäftsführung: Claudio Hintermann teilt sich den CEO-Posten mit Christian Huber. Gleichzeitig rückt Daniel Senn ins VR-Präsidium auf.

publiziert am 15.11.2022
image

Schweizer SaaS-Anbieter Beekeeper holt sich 50 Millionen Dollar

Mit dem frischen Kapital will der Zürcher Anbieter seine Softwareplattform für Frontline-Mitarbeitende ausbauen und in weiteres Wachstum investieren.

publiziert am 9.11.2022