Sage Schweiz steigert Jahresumsatz

28. November 2007, 14:14
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Der Anbieter von ERP-Lösungen Sage legt in der Schweiz beim Umsatz um 42 Prozent zu.

Der Anbieter von ERP-Lösungen Sage legt in der Schweiz beim Umsatz um 42 Prozent zu.
Der britische Softwarehersteller Sage hat im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr in der Schweiz einen Umsatz von 54 Millionen Franken erwirtschaftet. Dies sagte Sage-Sprecher Marc Ziegler gegenüber inside-channels.ch. Im vergangenen Geschäftsjahr (per Ende September 06) erwirtschaftete Sage Schweiz einen Umsatz von 38,1 Millionen Franken bei einem Gewinn vor Steuern von 6 Millionen Franken. Sage konnte in der Schweiz den Umsatz also um knapp 42 Prozent steigern.
"Wir sind mit dem Ergebnis, das im Bereich der Erwartungen liegt, sehr zufrieden", so der Sprecher. Zur Gewinnsituation sagte Ziegler nur, dass Sage in der Schweiz profitabel sei. Ziegler liess durchblicken, dass die Profitabilität im Vergleich zu den anderen Länderniederlassungen von Sage unterdurchschnittlich war.
Das dürfte aber vielleicht auch daran liegen, dass Sage im vergangenen Geschäftsjahr die Übernahme des Westschweizer ERP-Herstellers Pro-Concept zu verdauen hatte. Pro-Concept wird erst seit April 2007 in den Büchern geführt.
Für das laufende Geschäftsjahr, in dem mit einem Umsatz von 65 Millionen Franken gerechnet wird, steht der Umzug nach Root auf dem Programm: Die Hauptniederlassungen in Altishofen (Sage Simultan) und Baar sollen aufgehoben werden, was zur Folge hat, dass 200 von insgesamt 380 Angestellten ins D4 Center nach Root (LU) ziehen. Die Niederlassungen in Dielsdorf (Sage Bäurer), Sonceboz/Biel (Sage Pro-Concept), Manno/Lugano (Sage Simultan) und Lausanne sowie die Pro-Concept-Verkaufsstützpunkte in Lenzburg, Gland und St. Gallen bleiben bestehen.
Konzernweit 30 Prozent Umsatzsteigerung
Gesamthaft konnte der Sage-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz um 30 Prozent von 892 Millionen auf 1,16 Milliarden britische Pfund (zirka 2,65 Milliarden Franken) steigern. Das organische Wachstum beläuft sich auf 7 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 20 Prozent von knapp 236 Millionen auf über 283 Millionen Pfund. Die Lizenzumsätze stiegen um 12 Prozent, die Service-Einnahmen um 39 Prozent. (Maurizio Minetti)

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