Sage Schweiz wächst weniger schnell

30. November 2011, 14:25
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Sesam und Simultan als Umsatztreiber. Bei Sage 100 wird Scrum eingeführt.

Sesam und Simultan als Umsatztreiber. Bei Sage 100 wird Scrum eingeführt.
Der britische Software-Konzern Sage hat heute die Kennzahlen des vergangenen Geschäftsjahres per 30. September veröffentlicht. Der Umsatz wuchs weltweit im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 1,33 Milliarden britische Pfund (ca. 1,91 Milliarden Franken), beim Vorsteuergewinn (EBITDA) konnte Sage um 8 Prozent auf 365,1 Millionen Pfund zulegen.
Hierzulande verzeichnete Sage trotz angespannter Wirtschaftslage einen leichten Umsatz- und Gewinnzuwachs, wie es aus Root Längenbold heisst. In der Konzernmitteilung ist hingegen von einer flachen Umsatzentwicklung in der Schweiz die Rede. Auch der jüngste Swiss Software Industry Index (SSII) hat gezeigt, dass die unsichere Wirtschaftsentwicklung das Wachstum der Schweizer Software-Industrie bremst.
Bei den Lizenzeinnahmen hat Sage Schweiz das "überragende Ergebnis" des Vorjahres knapp verfehlt. Erfreulich zeige sich hingegen die Entwicklung bei den Wartungsverträgen und Dienstleistungen, so das Unternehmen in der Mitteilung. Hier stieg der Umsatz um 2,4 Prozent und 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Umsatztreiber waren im vergangenen Jahr vor allem die Produkte Sage 50 (ehemals Sesam) und Sage 200 (Simultan). Mit der neusten Version von Sage 50 konnte das Unternehmen innert den ersten fünf Verkaufsmonaten den Lizenzumsatz gegenüber der Vorversion verdoppeln. Insgesamt kamen im vergangenen Geschäftsjahr 3000 Neukunden in der Schweiz hinzu.
Für die kommenden Monate rechnet Sage Schweiz angesichts der schwierigen Wirtschaftslage mit einem weiterhin gebremsten Wachstum. Trotzdem will man verstärkt investieren. So hat das Unternehmen angekündigt, dass Sage 200 (ehemals Simultan) bis 2013 auf eine neue technologische Plattform geführt werden soll. Gleichzeitig führt Sage per sofort mit Scrum eine neue Softwareentwicklungsmethode bei Sage 100 ein. "Scrum erlaubt mit einer jungen Software, wie es Sage 100 ist, schnell auf die Marktbedürfnisse zu reagieren und mit künftig 4 Updates pro Jahr die 'time-to-market' erheblich zu verkürzen", so Jean-Jacques Suter, CEO von Sage Schweiz. (mim)

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