Salesforce Einstein schenkt sich zum ersten Geburtstag neue Features

20. September 2017, 14:49
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Vor einem Jahr hat Salesforce Einstein AI vorgestellt, nun folgt die neue Generation der "intelligenten" Sales-Cloud. Die Software optimiere den gesamtem Vertriebszyklus – von der Anbahnung bis zum Abschluss – mit künstlicher Intelligenz, schreibt der Anbieter. Neue Tools sollen helfen, den Vertriebszyklus zu analysieren, Umsatzprognosen zu erstellen oder Leads und wichtige E-Mails zu priorisieren.
Nutzer können bessere Prognosen erstellen
Mit Einstein Forecasting will Salesforce Vertriebsleitern oder Finanzverantwortlichen Werkzeuge für präzisere Geschäftsprognosen liefern. Klassische Mittel wie Tabellenkalkulationen würden häufig ein zu optimistisches Bild zeigen. Für eine präzisere Geschäftsprognose nutze Forecasting eine Kombination aus selbst-optimierenden Algorithmen und CRM-Daten wie Leads und Kundeninformationen. Dadurch sollen Vertriebsumsätze präziser vorausgesagt und damit auch die Vorhersehbarkeit des Geschäfts verbessert werden, schreibt der CRM-Anbieter.
Auf einem Dashboard sei für die Verantwortlichen ersichtlich, ob das Sales-Team ein Quartalsziel erreichen könne oder ob bestimmte Abschlüsse in Gefahr seien. Ausserdem könne das Tool genutzt werden, um Prognosen für noch nicht erschlossene Regionen zu erstellen, oder um zu evaluieren, ob ein ausreichendes Budget etwa für die Entwicklungskosten vorhanden sei.
Das Tool Opportunity Scouting nehme den Sales-Angestellten die Arbeit ab, Listen nach möglichen Leads zu durchfoschen. Das Tool könne innerhalb der Sales-Cloud-Lighning-Konsole die erfolgversprechendsten Deals identifizieren und nach unterschiedlichen Kriterien priorisieren.
Ein persönlicher E-Mail-Assistent
Eine weitere Neuerung ist der persönliche Assistent Einstein Email Insights, der mit NLP (Natural Language Processing)-Fähigkeiten ausgestattet sei. Das Tool könne die wichtigsten E-Mails identifizieren und empfehle gleich auch Massnahmen und Antworten. Ferner helfe Insights bei der Terminplanung oder der Angebotsabgabe.
Die drei neuen Features befinden sich derzeit in einer Pilotphase und werden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 verfügbar sein. Die Preise will das Unternehmen zum Zeitpunkt der Verfügbarkeit bekannt geben.
50-Millionen-Dollar-Fonds für Entwicklung vorgestellt
Für die Entwicklung neuer AI-Lösungen hat Salesforce Ventures einen Einstein-Fonds mit einem Volumen von 50 Millionen US-Dollar vorgestellt. Das Geld fliesse in AI-Startups wie Highspot oder dem Schweizer Startup Squirro. Diese sollen die Entwicklung von AI-Lösungen auf der Salesforce-Plattform beschleunigen, teilt das Unternehmen weiter mit. (kjo)

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