Salesforce legt sich ins Microsoft-Bett

30. Mai 2014, 07:03
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... aber nur an den Rand.

... aber nur an den Rand.
Software, die über Internet geliefert wird, ist praktisch. Man braucht sich nicht mehr um Datenhaltung, Backups, Updates und Clients auf den verschiedenen Geräten der User zu kümmern. SaaS-Lösungen (SaaS = Software as a Service) sind aber auch unpraktisch, denn je mehr man davon hat, desto komplizierter wird die Integration der verschiedenen Systeme. Deshalb bemühen sich die verschiedenen Cloud-Anbieter (SaaS-Lösungen werden typischerweise in solchen Computer-"Wolken" vorgehalten) vermehrt zu kooperieren.
Das neueste Beispiel für diesen Trend ist die gestern verkündete Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Salesforce. Der Smartphone-Client Salesforce1 der Online-CRM-Lösung soll künftig auch auf Smartphones mit Windows Phone 8.1 funktionieren.
Zudem wollen die beiden Player, die sich im CRM-Markt an sonsten heftig konkurrenzieren, die Interoperabilität zwischen Office 365 und Salesforce verbessern. So soll man Content von Office - zum Beispiel ein Word-Dokument oder eine Excel-Tabelle - auch innerhalb von Salesforce verändern können. Weiter kann man Microsofts Online-Speicher OneDrive künftig als Speicher für Salesforce-Daten verwendet, es wird eine neue Salesforce App für Outlook geben und man wird Auswertungen aus Salesforce mit Excel und Power BI for Office 365 machen können.
Allzu eng wird die Zusammenarbeit aber nicht sein. Bereits heute sind Outlook und Salesforce recht gut integriert. Zudem wird Salesforce serverseitig auch künftig nicht auf Microsofts Azure Cloud-Plattform funktionieren. Die beiden einst erbitterten Rivalen kooperieren also nur beschränkt. (hc)
(Foto: Offizielles Pressefoto aus Anlass der Partnerschaft zwischen Salesforce und Microsoft. Links Satya Nadella, Microsoft, rechts: Marc Benioff, Salesforce)

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