Sammelwut von Windows 10 jetzt publik und (in Kürze) gedrosselt

7. April 2017, 11:16
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Das bereits dritte grössere Update von dem erst 18 Monate alten Windows 10 nutzt Microsoft, auch um auf Beschwerden von Datenschützern zu reagieren.

Das bereits dritte grössere Update von dem erst 18 Monate alten Windows 10 nutzt Microsoft, auch um auf Beschwerden von Datenschützern zu reagieren. Hierzulande stammen die Reklamationen des eidgenössischen Datenschützers (EDÖB) schon aus dem Jahr 2015 aber erst am 11. April ausgerollte Creators Update einfliessen. Vom EDÖB war bis anhin noch keine Stellungnahme zu erhalten, wie viele der Vorschläge nun tatsächlich von Microsoft umgesetzt worden sind.
Klar ist jedoch, dass Microsoft neue Privatsphäre-Einstellungen liefert, die die Transparenz und Kontrollmöglichkeiten verbessern sollen. Bisher kaum transparente Einstellungen entfallen und es können nun genaue Informationen zu den Datenschutzeinstellungen abgefragt werden.
Auch die Sammelwut von Microsoft soll gebremst worden sein. So sollen Diagnose- und Nutzungsdaten nun abgestuft gesammelt werden. Wer die Stufe "einfach" wählt, übergibt Microsoft Telemetrie-Daten, die für die Sicherheit und Systemstabilität von Windows 10 notwendig sind. Laut Microsoft halbiere sich damit das bisher gesammelte Datenvolumen. Diese gesammelten Basisinformationen sind übrigens hier einsehbar.
Was alles gesammelt werden kann, wird auf der Stufe "vollständig" sichtbar. Hierzu hat Microsoft eine lange Liste einsehbar. (vri)

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