Samsung-Apple: Häuptlingspalaver bringt keinen Frieden

21. August 2012, 15:18
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Samsungs CEO Kwon Oh Hyun und Tim Cook, der CEO von Apple, haben gestern in einem Telefongespräch darüber diskutiert, ob es eine Möglichkeit gebe, ihre Streitereien darum, ob Samsung Apples iPad kopiert hat aussergerichtlich beizulegen.

Samsungs CEO Kwon Oh Hyun und Tim Cook, der CEO von Apple, haben gestern in einem Telefongespräch darüber diskutiert, ob es eine Möglichkeit gebe, ihre Streitereien darum, ob Samsung Apples iPad kopiert hat aussergerichtlich beizulegen. Dies bestätigte gestern ein Samsung-Anwalt. Die beiden CEOs kamen allerdings wie erwartet nicht zu einer Einigung. Darüber, wie lange das Gespräch dauerte, und ob sich die beiden Häuptlinge überhaupt etwas zu sagen hatten, äusserte sich der Anwalt nicht.
Lucy Koh, die Richterin im Prozess, hatte das Gespräch zwischen den beiden Chefs letzte Woche angeordnet, in der Hoffnung, dass ein Palaver auf höchster Ebene vielleicht doch noch zu einem Friedensschluss führen könnte. Zuvor hatte sie die Anwaltsscharen beider Seiten gewarnt, dass ein Entscheid der Geschworenen für beide Unternehmen unvorhersehbare Risiken bergen könnte.
Nun wird es aber doch zum Entscheid der Geschworenen kommen. Ein simples "schuldig" oder "unschuldig" wird man aber nicht erwarten können. Die Liste der Klagepunkte, über welche die Geschworenen entscheiden müssen, enthält nicht weniger als 33 Fragen, von denen viele zudem für die 21 von Apple beanstandeten Samsung-Geräte beziehungsweise fünf angeführte Patente einzeln beantwortet werden müssen. (hjm)

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