Samsung glaubt unverdrossen an das Geschäft mit Falt-Smartphones

12. August 2021, 14:49
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Der Handy-Marktführer präsentiert zwei neue Falt-Modelle und sieht viel Potential im Nischensegment.

Samsung zeigt sich entschlossen, Falt-Smartphones aus dem Nischenmarkt zum Erfolg zu führen. Der Handy-Weltmarktführer stellte zwei neue Geräte mit robusterer Mechanik und niedrigeren Preisen vor. Beim günstigsten Modell Z Flip 3 ist der Preis vergleichbar mit dem von Top-Modellen herkömmlicher Smartphones.
Telefone mit auffaltbaren Bildschirmen wurden mit Spannung als nächste Smartphone-Innovation erwartet, blieben jedoch bisher ein Nischengeschäft unter anderem angesichts der deutlich höheren Preise und Zweifel an der Langlebigkeit.
Samsungs Flip-Geräte sind kompakt und lassen sich auf die Grösse eines gewöhnlichen Smartphones aufklappen, bei der Fold-Reihe ist der Auffalt-Bildschirm mit einer Diagonalen von 7,6 Zoll grösser.
Samsung ist bereits der mit Abstand wichtigste Anbieter solcher Geräte. Denn der Konkurrent Huawei wurde von US-Sanktionen aus den Märkten ausserhalb Chinas gedrängt, und die zum PC-Primus Lenovo gehörende Marke Motorola hat nur ein Modell im Angebot.
Samsung will diesen Vorsprung ausspielen. Ziel des Konzerns sei, vier von fünf verkauften faltbaren Geräten zu stellen, sagte Samsung-Manager Mario Winter der Deutschen Presse-Agentur. Er sieht knapp 13 Millionen potenzielle Kunden in Deutschland allein. Um sie zu erreichen, sollen direkt mit der Vorstellung der neuen Geräte Kooperationen mit allen grossen Netzbetreibern anlaufen und eine viel grössere Marktpräsenz im Einzelhandel angestrebt werden.

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