Samsung klotzt mit neuen Rekordinvestitionen

17. Januar 2012 um 11:00
  • international
  • samsung
  • strategie
image

Nach dem Motto "Nicht kleckern, klotzen!" oder auch "Von nichts kommt nichts" hat sich die Samsung Group mit ihren 66 Unternehmen trotz anhaltend düsterer Wolken über der Weltkonjunktur neue Rekordinvestitionen vorgenommen.

Nach dem Motto "Nicht kleckern, klotzen!" oder auch "Von nichts kommt nichts" hat sich die Samsung Group mit ihren 66 Unternehmen trotz anhaltend düsterer Wolken über der Weltkonjunktur neue Rekordinvestitionen vorgenommen. Mit geplanten 47,8 Billionen Won oder umgerechnet 39,5 Milliarden Schweizer Franken will Südkoreas grösster Mischkonzern (Jaebol) den Investitionsrekord von 2011 von rund 36 Milliarden Schweizer Franken noch einmal übertreffen. Geplant ist darüber die Einstellung von rund 26'000 neue Mitarbeitenden, so vielen wie noch nie in der Unternehmensgeschichte.
Um die Weltmarktführung zu erweitern, will Samsung einen Teil der Investitionen in die Bereiche Speicherchips und Flachbildschirme stecken. 23 Billionen Won sollen aber, wie vor zwei Jahren schon angekündigt, bis 2020 in neue Geschäftsfelder wie Solarzellen, Akkuzellen für Hybrid-Autos und LEDs fliessen.
31 Billionen Won oder 11 Prozent Mehrausgaben sieht Samsung 2012 für Produktionsanlagen vor, 13,6 Billionen Won oder 13 Prozent mehr als im Vorjahr für Forschung und Entwicklung, die verbleibenden 3,2 Billionen Won sind für Kapitalinvestitionen bestimmt.
Was die Investitionspläne angeht, ist Samsung in Südkorea nicht allein. AFP zufolge haben die 30 grössten Unternehmen des Landes für 2012 Investitionen von insgesamt 151,4 Billionen Won (über 125 Milliarden Schweizer Franken) angekündigt sowie die Schaffung von 123'000 neuen Jobs. (kh)

Loading

Mehr zum Thema

image

Fujitsu beendet sein Client-Geschäft

Der japanische IT-Konzern will den Fokus auf Datacenter-Technologien und sein Plattform-Angebot setzen.

publiziert am 3.8.2023
image

Ein Roboter schwitzt für die Wissenschaft

"Andi" soll Erkenntnisse liefern, um Menschen besser vor der Hitze zu schützen. Er spaziert dafür durch die US-Stadt Phoenix.

publiziert am 31.7.2023
image

IT-Panne: Keine Schweizer Visa-Termine in mehreren Ländern

Die Schweiz hat die Visumsbearbeitung an TLScontact ausgelagert. Die Firma konnte mehrere Tage keine Daten an Schweizer Server senden. Betroffen waren laut EDA Grossbritannien, Russland, Kosovo und die Türkei.

publiziert am 28.7.2023
image

Der Flächenbrand ungepatchte Schwachstellen

Ungepatchte Lücken sind eine riesiges Cyberrisiko. Führende Security- und Netzwerk-Unternehmen wollen dem mit einer Allianz entgegenwirken.

publiziert am 28.7.2023