Samsung muss Galaxy Tabs von der IFA nehmen

5. September 2011, 14:22
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Samsung hat sich dazu entschieden, nicht nur seine Galaxy Tabs 10.

Samsung hat sich dazu entschieden, nicht nur seine Galaxy Tabs 10.1 sondern auch die neuen Galaxy Tabs 7.7 von der grossen Consumer-Electronics-Messe IFA in Berlin zurückzuziehen, wie das 'Wall Street Journal' berichtet. Die mit einem sieben-Zoll-Bildschirm ausgerüsteten kleineren Galaxy Tabs 7.7 waren von Samsung erst letzte Woche mit einigem Pomp an eben dieser IFA enthüllt worden. Samsung folge damit der vorläufigen Verfügung eines Gerichts in Düsseldorf, dass auch der Verkauf der kleineren Galaxy-Version in Deutschland bis zu einem endgültigen Urteil im "Abkupfer"-Gerichtsstreit zwischen Samsung und Apple eingestellt werden müsse, so das 'Wall Street Journal'.
Samsung hatte zuerst noch versucht, die Situation durch das Anbringen von "Kein Verkauf in Deutschland"-Aufklebern auf den an der IFA ausgestellten Tablets zu retten. Das Gericht hatte allerdings auch Werbung für die Geräte in Deutschland verboten.
Durch die Schlappe an der grossen Berliner Messe verliert Samsung nicht nur eine Chance, seine Tablets den deutschen Heimanwendern sondern vor allem auch, sie den traditionell in grosser Zahl aus Deutschland und vielen anderen Ländern nach Berlin pilgernden Einkäufern für UE-und IT-Retailketten näher bringen zu können. (hjm)

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