Samsungs vorsichtige Aussichten

26. Juli 2013, 09:32
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Der Smartphone-Weltmarktführer konnte den Abstand zum ärgsten Konkurrenten Apple ausbauen und heimst Milliarden-Gewinn ein.

Der Smartphone-Weltmarktführer konnte den Abstand zum ärgsten Konkurrenten Apple ausbauen und heimst Milliarden-Gewinn ein.
Wie bereits die vorläufigen Zahlen zeigten, sind Analysten enttäuscht über die Zahlen des zweiten Quartals 2013 des koreanischen Elektronikkonzerns Samsung. Und das obwohl das Unternehmen einen operativen Gewinn von 9,53 Billionen Won (6,5 Milliarden Euro) ausweist – das sind 47,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die Erwartungen lagen jedoch bei 10,1 Billionen Won (6,9 Milliarden Euro).
Der Umsatz des Unternehmens erhöhte sich um 9 Prozent auf 57,46 Billionen Won (38,95 Milliarden Euro). Davon entfielen 12,78 Billionen Won auf den Bereich Consumer Electronics und 35,54 Billionen Won auf den Geschäftsbereich IT and Mobile Communications (IM), zu dem die Handysparte gehört. Dieser trug 6,28 Billionen Won zum operativen Ergebnis bei. Das entspricht einem Plus von 52 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Den Vorsprung zu Apple dürften die Südkoreaner ausgebaut haben. Im abgelaufenen Quartal verkauften sie nach Analystenschätzungen 72 bis 75 Millionen Smartphones, während Apple nur 31,2 Millionen iPhones absetzte.
Wolkige Aussichten
Der erfolgsverwöhnte Smartphone-Weltmarktführer Samsung muss jedoch allmählich mit mehr Gegenwind rechnen. Zwar rechnet der Konzern mit weiter zulegendem Gewinn, stellt sich aber auf eine Abschwächung des Absatzwachstums im weltweiten Smartphone-Geschäft im laufenden Quartal ein. Das Management erklärte, dass es immer schärfere Konkurrenz gebe. Zudem werde wohl der durchschnittliche Verkaufspreis etwas zurückgehen, da es immer mehr billige Smartphones auf dem Markt gebe. (lvb)

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