SAP: 409 Millionen für Oracle sind genug

24. Februar 2011, 14:41
  • international
  • sap
  • oracle
  • gerichtsurteil
image

Der deutsche Softwarekonzern SAP will im Prozess um den Datendiebstahl der Tochter TomorrowNow von Oracle höchstens 408,7 Millionen Dollar zahlen.

Der deutsche Softwarekonzern SAP will im Prozess um den Datendiebstahl der Tochter TomorrowNow von Oracle höchstens 408,7 Millionen Dollar zahlen. SAP wurde vergangenen November von einem Gericht in Oakland zu einer Strafzahlung in der Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar verurteilt, zu versuchen, die Höhe der Strafzahlung mittels einer Eingabe an das Gericht zu reduzieren.
Gemäss der inzwischen an das zuständige Bezirksgericht in Oakland eingereichten Eingabe wollen die SAP-Anwälte eine Neuberechnung der Schadenssumme erreichen. Die im November festgesetzte Schadensersatzsumme basiere nicht auf dem Urheberrecht, sondern sei "reine Spekulation". Das Urteil sei nicht haltbar, so die Anwälte. SAP verlangt vom Gericht, den Schadensersatz auf maximal 408,7 Millionen Dollar zu kürzen. Als Alternative sieht der ERP-Hersteller auch einen Weiterzug des Urteils an die nächste Instanz. Das Gericht wird am 13. Juli über die Eingabe von SAP beraten. (bt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Aargau migriert die SAP-Basis für 10 Millionen Franken in die Cloud

Der Kanton wechselt von einem On-Prem- in einen Cloud-Betrieb und vergibt den Auftrag für 10 Millionen Franken freihändig an SAP Schweiz.

publiziert am 25.11.2022
image

Accenture: "Sovereign Cloud ist ein heisses Thema"

Oracle hat eine souveräne Cloud-Region für EU-Kunden und eine Art private Public Cloud angekündigt. Wir haben mit Oracle-Partner Accenture über den hiesigen Markt gesprochen.

publiziert am 25.11.2022
image

Nächste Untersuchung zum Microsoft-Activision-Deal

Nach der EU und Grossbritannien schaut sich wohl auch die ameri­ka­nische Federal Trade Commission die Milliardenübernahme des Spielestudios genauer an.

publiziert am 24.11.2022
image

Guadeloupe stellt nach Cyberangriff das Internet ab

Zum Schutz von Daten hat das französische Überseegebiet alle Computernetzwerke unterbrochen. Um welche Art von Cyberbedrohung es sich handelt, ist noch nicht bekannt.

publiziert am 22.11.2022