SAP All-in-One bekommt ein "cooles" CRM

20. Mai 2008, 11:15
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Ian Kimball heisst SAPs "Chefdemonstrant", den man immer dann antanzen lässt, wenn man neue Software entweder vor einem sehr grossen oder einem sehr wichtigen Publikum zeigen will.

Ian Kimball heisst SAPs "Chefdemonstrant", den man immer dann antanzen lässt, wenn man neue Software entweder vor einem sehr grossen oder einem sehr wichtigen Publikum zeigen will. Entsprechend sieht der meist witzige Brite in diesen Tage während der Kundenmesse Sapphire in Berlin einigermassen gestresst aus. Während der gestrigen Keynote von Henning Kagermann musste er gleich dreimal antraben, um neue Software zu zeigen.
Gezeigt hat er unter anderem SAPs neue Software für die Gestaltung von Kundenbeziehungen (CRM - Customer Relationship Management). Die Software kommt als hübsche "Web-2.0-ige" Oberfläche daher, die sich leicht anpassen lässt. "Easy-to-use" gehört zu den Schlagworten, die hier in Berlin oft zu hören sind. Die Darstellung des User-Interfaces lässt sich mit "Skins" verändern und Kimball liess es sich nicht nehmen, auch eine hässliche, SAP-like Benützeroberfläche zu zeigen. Beeindruckend ist die Integration von SAP CRM mit Werkzeugen von Business Objects und der Business-Software von SAP.
Sehr stolz ist man bei SAP auf die Kooperation mit dem Blackberry-Hersteller RIM. Das Resultat der Kooperation, ein funktionierendes SAP CRM auf dem BlackBerry, wurde dem Schreibenden heute morgen an der ansonsten langweilen Keynote von Mit-CEO Léo Apotheker bereits zum zweiten Mal gezeigt.
Aber wirklich neu ist SAP CRM nicht - neu ist hingegen, dass es Software für Verkaufs- und Marketingleute und ihre Chefs nun voll integriert in SAPs branchenspezifische, vorkonfigurierte "All-in-One"-Pakete gibt.
Damit erhalten die in der Schweiz recht verbreiteten All-in-One-Pakete neue Funktionen für "Opportunity Management", für die Einbindung von Callcentern, für die Verwaltung von Service-Auträgen, Beschwerden und Retouren. (Christoph Hugenschmidt)

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