SAP All-In-One wird "SOA-isiert"

16. Januar 2007, 14:08
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Die vertikalisierten Mittelstandssoftware-Pakete von SAP werden mit CRM- und BI-Funktionalitäten aufgemotzt und auf die "Netweaver"-Technologie migriert. Neue Releases künftig in kleinen Schritten.

Die vertikalisierten Mittelstandssoftware-Pakete von SAP werden mit CRM- und BI-Funktionalitäten aufgemotzt und auf die "Netweaver"-Technologie migriert. Neue Releases künftig in kleinen Schritten.
Der deutsche Business-Software-Riese SAP modernisiert seine branchenspezifischen Mittelstandspakete "All-in-One" gründlich. Künftige Versionen von "SAP All-in-One" werden auf der firmeneigenen SOA-Plattform Netweaver (SOA = Service oriented architecture) aufbauen. Wie bei der "grossen" Lösung "mySAP" erfolgen Updates künftig über "Enhancement Packages", die in relativ kurzen Abständen gelefert werden und deshalb zu tieferen Kosten eingeführt werden können.
Rollenbasierte Navigation, BI und CRM
Die Migration der "All-in-One"-Pakete auf Netweaver führt zu einer neuen Benützeroberfläche. Diese ist - wie bei Microsoft Axapta - rollenbasiert. Ein Büroarbeiter sieht also diejenigen Software-Funktionen und Daten, die seiner Funktion zugeordnet ist.
Weiter kündigte SAP heute die zusätzliche Integration von BI-Funktionen (BI = Business Intelligence) an. Die neuen Reporting-Funktionen bieten gemäss dem Hersteller mehr Flexibilität und unterstützen Ad-hoc-Berichte in Excel.
Zudem wurden gemäss SAP neue, speziall auf mittelständische Bedürfnisse angepasste CRM-Funktionen eingebaut.
Partner sollen "Micro-Verticals" bauen
Wiederverkäufer und Implementierer der "All-in-One-Pakete sollen so genannte "Microvertical Solutions" entwickeln. Damit gemeint sind Software-Pakete, da sehr genau für bestimmte Branchen vorparametrisiert sind und deshalb mit geringeren Kosten eingeführt werden können.
Den SAP-Partnern will der Software-Riese Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen bestehende All-in-One-Lösungen auf die neue Version migriert werden können. (Christoph Hugenschmidt)

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