SAP-Chef will 35 Prozent Marge

29. Juni 2009, 14:16
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CEO Apotheker will die Abhängigkeit von Lizenzeinnahmen verringern und das Geschäft mit wiederkehrenden Abogebühren ausbauen.

CEO Apotheker will die Abhängigkeit von Lizenzeinnahmen verringern und das Geschäft mit wiederkehrenden Abogebühren ausbauen.
Léo Apotheker hat hohe Ziele. Vor allem die Verbesserung der Marge hat sich der neue SAP-Chef auf die Fahne geschrieben. Wie die 'Financial Times Deutschland' aus einem internen Dokument zitiert, will er die Marge bis 2014 auf mindestens 35 Prozent erhöhen. Letztes Jahr lag sie noch unter 29 Prozent. Der Umsatz mit Software und softwarebezogenen Services (Lizenzen, Wartung, Abos) soll bis 2014 verglichen mit 2008 verdoppelt werden – was einem Umsatz von über 17 Milliarden Euro entsprechen würde.
Apotheker hatte das mittelfristige Ziel einer Marge von 35 Prozent bereits Mitte Mai geäussert. Das nun vom gesamten Vorstand unterzeichnete Dokument zeigt, dass das anvisierte Ziel im Management offenbar ernst genommen wird. Tatsache ist, dass SAP-Konkurrenten wie Oracle und Microsoft zum Teil sogar noch höhere Margen haben.
Nun stellt sich die Frage, wie SAP dieses Ziel erreichen will. Apotheker will die Abhängigkeit von Lizenzeinnahmen verringern und das Geschäft mit wiederkehrenden Abogebühren ausbauen. Zudem will er das Geschäft mit KMU ausbauen und die Wartung und die Anwenderunterstützung stärker automatisieren. (mim)

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