SAP lockert Lizenzpolitik

21. August 2013, 12:08
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Kündigung von bestehenden Verträgen bei Neuanschaffungen - und unter Umständen auch ohne.

Kündigung von bestehenden Verträgen bei Neuanschaffungen - und unter Umständen auch ohne.
Der ERP-Riese SAP hat laut einer Mitteilung der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) zwei Änderungen seiner Lizenz- und Wartungspolitik vorgenommen, welche die Anwendergruppe als "signifikante Verbesserungen" wertet. Der ERP-Anbieter gehe damit auf langjährige Forderungen der DSAG ein.
Einerseits, so die DSAG, erlaube der ERP-Riese seinen Kunden nun auch bei Neuanschaffungen von On-Premise-Lösungen von SAP, bestehende Lizenz-Nutzungsrechte und Pflegeverträge teilweise zu künden. Damit senkt SAP die finanzielle Hürde für Kunden, die vorzeitig eine neue SAP-Lösung einführen wollen. Erst kürzlich hatte SAP schon eine entsprechende Änderung der Lizenzpolitik für Kunden vorgenommen, die auf eine Cloud-Lösung umsteigen wollen.
Unter gewissen einschränkenden Bedingungen akzeptiere SAP zudem neu auch eine Teilkündigung von Lizenzen und Pflegegebühren ohne eine Neuanschaffung, so die DSAG. Eine dieser Bedingungen sei eine "Neubewertung der verbleibenden Pflegebasis für die nicht gekündigten Lizenzen."
Die neuen Bestimmungen, glaubt DSAG-Vorstand Andreas Oczko, erlauben es SAP-Kunden, sich besser und schneller an veränderte Bedingungen anzupassen und SAP-Investitionen besser zu planen: "Die neu gewonnene Flexibilität bei der Lizenzierung nimmt Druck von den SAP-Kunden und gibt ihnen neue Spielräume." Dabei geht es zum Beispiel um Kunden, die in neue Geschäftsfelder einsteigen oder deren Mitarbeiterzahl und Organisation sich stark ändert. (hjm)

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